Führungskompetenz erwünscht

Beeindruckt von dem, was sie im Rathaus von Bürgermeister Heinz Weigl (vorne, rechts) und ihrem Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Mario Brux (vorne, links), gehört haben, marschierten die "neuen Oberviechtacher in Uniform" nach einem Gruppenbild vor dem Rathaus in die Kaserne zurück. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
20.12.2014
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"Ihr seid die neuen Oberviechtacher in Uniform", freut sich Bürgermeister Heinz Weigl. Und noch eins machte er den Soldaten klar: Sie sind in der Eisenbarthstadt von der Bevölkerung akzeptiert und gerne gesehen.

Mit dieser Überzeugung empfing der Bürgermeister die Neuzugänge aus der Grenzland-Kaserne im Sitzungssaal des Rathauses. Unter der Führung ihres Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Mario Brux waren die Soldaten dort angetreten. Mit einem solch herzlichen Empfang hatten sie nicht gerechnet, und sie verließen das Rathaus mit einer Portion Zuversicht in Hinblick auf ihre Zukunft in Oberviechtach.

Integration klappt

Die Soldaten haben voraussichtlich für einige Jahre ihren Dienst im Panzergrenadierbataillon 122 angetreten. Bürgermeister Weigl stellte ihnen die Garnisonsstadt Oberviechtach in groben Zügen vor. Er bot den Soldaten an, sich bei ihm oder den Verwaltungsangestellten zu melden, wenn sie irgendein Anliegen haben, möglicherweise eine Wohnung brauchen oder sich auch nur sportlich betätigen wollen.

Dass die Integration der Soldaten auch klappt, so der Bürgermeister, habe erst kürzlich der Bauantrag zweier Soldaten deutlich gemacht, die sich in Oberviechtach ein Wohnhaus bauen und damit auch hier bleiben wollen.

Oberstleutnant Brux ermunterte die jungen Leute, regen Kontakt mit der Bevölkerung in der Region zu pflegen, und gemeinsam die Freizeit in Vereinen und Organisationen zu gestalten. Er erstaunte die Soldaten mit der Aussage: "Ich sehe mich auch in der Pflicht, Ihnen auch nach Ihrer Dienstzeit bei der Suche nach einem guten Arbeitsplatz - wenn Sie wollen in der Region - behilflich zu sein".

Runder Tisch

Aus diesem Grund, so Bürgermeister und Kommandeur, sei auch ein Runder Tisch initiiert worden, an dem die Kontakte zwischen der Wirtschaft, der Bundeswehr und der Stadt gepflegt werden, denn auch Wirtschaftsbetriebe in der Region bräuchten ständig gut ausgebildete junge Menschen. Sie könnten sich zum Ende ihrer Dienstzeit hin, passgenau unter Nutzung des Berufsförderungsdienstes, für ihr neues Aufgabengebiet ausbilden lassen.

Wenn sie dann auch noch bei der Bundeswehr Führungskompetenz gelernt hätten, umso besser. Die Soldaten erhielten neben Informationsmaterial auch einen kleinen Stadtführer.
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