Für Flüchtlinge aus Syrien

Die OGO Brass mit den Blechbläsern Johannes Rahm, Martin Hinkel, Armin Bräuer und Falk Gilch (von links) bei der Eröffnung des Konzerts.
Lokales
Oberviechtach
24.12.2014
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Mit dem Weihnachtskonzert wurden die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr "50 Jahre Ortenburg-Gymnasium" beendet. Als besondere Gäste begrüßte Schulleiter Günter Jehl in der voll besetzten Kirche die jungen Flüchtlinge aus Syrien, die in Oberviechtach aufgenommen wurden.

Oberstudiendirektor Günter Jehl dankte in seiner Begrüßung allen Gremien, die zum Gelingen des OGO-Jubiläums einen Beitrag geleistet haben. Zugleich dankte er Pfarrer Dr. Harald Knobloch für die Gastfreundschaft und gratulierte der evangelischen Kirchengemeinde, die in diesem Jahr mit "50 Jahre Auferstehungskirche Oberviechtach" ebenfalls ein halbes Jahrhundertjubiläum feiern konnte.

Für Lernmaterial

Als besondere Gäste des Weihnachtskonzerts begrüßte der Schulleiter in der voll besetzten Kirche die jungen Flüchtlinge aus Syrien, die in Oberviechtach aufgenommen wurden. Die beim Konzert eingegangenen Spenden stellen die Interpreten für die Flüchtlinge, insbesondere für Lernmaterial zur Verfügung. Jehls nachdenkliche Worte zielten auf die aktuelle Verfolgung von Menschen in vielen Regionen der Erde. Dies geschehe vielfach aufgrund ihres religiösen Bekenntnisses.

Klanggewaltig

Von der Empore der Auferstehungskirche eröffnete schließlich die OGO Brass unter Leitung von Martin Hinkel mit der Sonatina von G. Reiche klanggewaltig den Konzertabend, bevor Falk Gilch mit dem Präludium von J.C.F. Fischer auf die erfrischenden Lieder und Traditonals der Sänger von der 5. und 6. Jahrgangsstufe überleitete. "Wir warten Dir entgegen!" sangen die Schüler unter Leitung von Silke Zettlmeißl. Als Überleitung zum Saxophoensemble von Studienrat Hans Kistler intonierten Falk Gilch und Johannes Rahm das Ave Maria in einer Bearbeitung von L. Smith. Ravels spanische Pavene des Saxophonsensembles erinnerte an einen langsamen barocken Tanz.

"Regnet den Gerechten!" Mit diesen Worten interpretierten die Moderatorinnen Irina Frey und Paula Klepser das Rorate Coeli des Großen Chores, der unter der Leitung von Studienrätin Daniela Schmidhuber von Julia Kleber auf dem Klavier begleitet wurde. Das abwechslungsreiche Repertoire des Abends kam anschließend durch das Streicherensemble zum Ausdruck, das unter der Leitung von Studienrätin Katrin Schäufl das bekannte Werk "Maria durch ein Dornwald ging" stimmungsvoll interpretierte. Beim Schlusslied durften alle einstimmen. "Haben Engel wir vernommen" führte alle mitwirkenden Interpreten zum Altar der Auferstehungskirche, wo ein kräftiger Schlussapplaus entbrannte, der bei den Einzelbeiträgen zurückgehalten wurde, weil niemand die besinnliche Stimmung stören wollte.
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