Fusion "der richtige Weg"

Lokales
Oberviechtach
14.04.2015
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555 Mitglieder hatte die Fußballabteilung des TSV Oberviechtach, bevor im April 2014 die Fusion zur Spielergemeinschaft FC OVI-Teunz erfolgte. Jetzt sind es 204 weniger und der TSV stellt mit den Alten Herren nur noch eine Mannschaft im Spielbetrieb.

Zur Jahreshauptversammlung der Abteilung Fußball begrüßte Vorsitzender Franz Domaier besonders Karl-Heinz Pieper vom TSV-Hauptverein sowie Albert Zinkl, den Sektionsleiter im BLSV im Sportheim. Er erinnerte an die verstorbenen Mitglieder Fritz Meier und Josef Blödt und leitete zu seinem Tätigkeitsbericht über, in dem er auf die Gründung der Spielergemeinschaft zurückblickte.

Zu wenig Spieler

Im Januar 2014 sei die SpVgg Teunz an den TSV herangetreten zwecks Anfrage einer Fusion beider Mannschaften, da die Spielerdecke in beiden Vereinen für die bevorstehende Saison extrem knapp sei. Nach mehreren Sitzungen und Verhandlungen wurde am 22. März 2014 bei der SpVgg Teunz der Fusion zugestimmt, eine Woche später beim TSV Oberviechtach. Anfang April konnte dann der neue Verein FC OVI-Teunz aus der Taufe gehoben werden, dem gegenwärtig 259 Mitglieder angehören.

"Es war der richtige Weg und die Fusion harmoniert hervorragend", resümierte Domaier nach Ablauf eines Jahres. Allerdings hatte dies zur Folge, dass bei der TSV-Abteilung Fußball nur noch die Alten Herren im Spielbetrieb sind. Als Aktivitäten nannte Domaier die Saisonabschlussfeier der Seniorenmannschaften, die Fahrradorientierungsfahrt der "Bierbüffel", das Oktoberfest im Sportheim, die Beteiligung am Christkindlmarkt und das Fischgrillen am Marktplatz.

Für das bevorstehende Fest der Feuerwehr bat er um rege Beteiligung. Dank galt Trainern, Betreuern und Förderern, besonders Platzwart Albert Zinkl und Reinhold Eichstätter. Kassier Dieter Schmid musste ein Minus vermelden, das hauptsächlich durch die Beregnungsanlage entstanden sei. Das Darlehen werde an den Hauptverein zurückgezahlt.

Im Bericht der Alten Herren betonte Josef Ruhland, dass nur noch Freundschaftsturniere stattfinden. Es gab ein Sommerfest und die Saisonabschlussfahrt zu einer Hütte in den Bayerischen Wald festigte die Gemeinschaft. "Wir blicken positiv in die Zukunft", schloss Ruhland.

Einnahmen im Spielbetrieb

Die anschließend gestellten Fragen bezogen sich hauptsächlich auf die Regelungen zur Nutzung der Anlage durch die Spielgemeinschaft, die Abrechnung der Einnahmen bei Heimspielen in Oberviechtach und Teunz. Thema war auch der Verlust von über 200 Mitgliedern, nachdem die Aktiven nun in der Spielervereinigung kicken. Stefan Schwander bezeichnete die Fusion als "hervorragend", auch wenn Anlaufschwierigkeiten nicht zu vermeiden seien. Stefan Gäbl leiste als Vorsitzender des neuen Vereins gute Arbeit.

Schwander richtete einen Appell an Betreuer und Trainer, sich für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zur Verfügung zu stellen.
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