Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein kennt die Richtung - Oase des Rückzugs mit Platz für ...
Schritte zum "ganz persönlichen Paradies"

Lokales
Oberviechtach
16.03.2015
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Das Ehrenamt im Verein ist nicht immer ein fall für junge Leute. Melanie Roth hat sich getraut und als der jüngsten Vorsitzende eine Gartenbauvereins im gesamten Landkreis Verantwortung übernommen,

Nach nun einem Jahr an der Spitze der Pirkhofer Gartler gab es Komplimente von Bürgermeister Heinz Weigl und Kreisfachberaterin Heide Schmid. Sie bescheinigten der Vorsitzenden bei der Jahreshauptversammlung, , dass sie zusammen mit ihrem Vorstandsteam die Sache sehr gut gemacht hat und für neuen Schwung im Verein gesorgt hat.

Josef Bodensteiner hatte über viele Jahre hinweg den Gartenbau- und Ortsverschönerungsverein (GOV) Pirkhof sehr gut geführt. Auch er war von seiner Nachfolgerin begeistert, die im Vereinslokal Hösl in Lukahammer neben der Bilanz auch selbst gebackener Küchel präsentierte.

Die Vorsitzende gedachte besonders der im Vorjahr verstorbenen Anni Bodensteiner, Katharina Plößl und Sophie Schlund. Den aktuellen Mitgliederstand gab sie mit 74 an. Durch mehrere Arbeitseinsätze und durch wechselnden Blumenschmuck haben Mitglieder und Hausbesitzer für lebens- und liebenswerte Orte gesorgt, meinte Roth. Auch die Gemeindearbeiter der Stadt Oberviechtach hätten zur Ortsverschönerung einen großen Beitrag geleistet.

Die Mitglieder beteiligten sich am Spendenlauf der Bundeswehr sowie an den kirchlichen und weltlichen Festen. Besonders gelungen sei das von den drei Dorfvereinen organisierte Dorffest gewesen. Der Dank von Melanie Roth galt allen, die ihr in ersten Jahr als Vorsitzende mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben, so könne es durchaus weitergehen.

Per Abstimmung wurde beschlossen, dass der Vorstand Ehrenmitglieder ernennen kann. Das soll nun bei der nächsten Jahreshauptversammlung durch eine Satzungsänderung auch schriftlich festgelegt werden.

Kreisfachberaterin Heidi Schmid gab einen Überblick über das Jahresprogramm des Kreisverbandes für Gartenbau- und Landschaftspflege. Gut kam ihr Vortrag zum Thema "Von Gartenwünschen zum Wunschgarten" an. Der Garten werden von vielen als eine Oase des Rückzugs genutzt, wobei der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Die Gärten seien meist nicht nur ein persönlicher Ort, sondern auch ein Teil der Siedlung und des gesamten Ortsteils. "Welcher Nachbar wirft nicht auch gern einen Blick in den schön gestalteten Garten nebenan", merkte sie an. Mit Fotos inspirierte die Kreisfachberaterin den Garten auch einmal umzukrempeln und noch schöner zu gestalten. Terrasse, Sitzgruppe oder der Gemüsegarten könnten sich zum "ganz persönlichen Paradies der Familie" formieren.
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