Geschnatter und Gezwitscher

Lokales
Oberviechtach
13.11.2014
0
0

170 Hasen, 140 Tauben und 150 Hühner präsentierten die 10 Züchter bei der Kleintierschau am Sandradl. Rund 500 Gäste ließen sich das Geschnatter und die Farbenpracht nicht entgehen.

Über so viele Besucher wie noch nie, freute sich der Kleintierzuchtverein bei seiner Geflügel- und Kaninchenausstellung. Selbst nach vielen Jahren konnte man weder bei der Züchterfamilie, noch bei den Interessenten, eine Abnutzungserscheinung feststellen.

Herbstlich dekoriert

Vielfältig und erlebnisreich präsentierte sich die große Ausstellungshalle des Kleintierzuchtvereins, als sich am Samstag die Tore öffneten und der Vereinsvorsitzende Max Deyerl, zusammen mit Ausstellungsleiter Reiner Lindner und Schirmherrn Bürgermeister Heinz Weigl, die ersten Gäste begrüßte. Lustiges Geschnatter, durchsetzt mit Hahnenkrähen und Vogelgezwitscher, kennzeichnete die Akustik der bis zum letzten Platz mit Käfigen und Volieren eingerichteten Halle.

Passend zur Jahreszeit hatten fleißige Helfer des Vereins unter der Regie von Georg Meier die Halle sehr naturnah mit herbstlicher Dekoration ausgestattet, so dass sich nicht nur die Tiere so richtig wohlfühlen konnten. Fast 500 Gäste aus nah und fern folgten der Einladung und viele äußerten sich voll des Lobes über das Angebot, denn es waren ebenfalls fast 500 Tiere, welche sich in ihrer Vielfalt präsentierten. Insgesamt hatten zehn Züchter 170 Hasen, 140 Tauben und 150 Hühner für die Ausstellung zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus konnte man verschiedene Ziergeflügel-Arten bewundern, welche zum Teil durch ihre Farbenpracht den Blick auf sie zogen, wie zum Beispiel die Braut- und die Mandarinenten, die Krick- und die Rotschulterente. Dazu zählen in erster Linie auch die farbenprächtigen Goldfasane, welche früher zahlreich in den heimischen Fluren beheimatet waren, jetzt aber immer seltener anzutreffen sind. Davon betroffen sind auch die europäische Wachtel und das Rebhuhn. In einer, einem Biotop nachempfundenen Einzäunung, tummelten sich einige bekannte Waldvögel sowie der Seidenschwanz, der Gartenrotschwanz und die Bartmeise.

Schopfwachtel und Puten

Nicht minder an Aufmerksamkeit zogen auch die kalifornische Schopfwachtel und die Satyr-Tragopan und die Grünflügeltauben auf sich. Sehr dominant präsentierten sich auch die Puten. Als Besuchermagnet entpuppten sich diesmal die großdimensionierten und aufwendig ausgestatteten Aquarien, in denen bis zu 25 heimische Fischarten (siehe Kasten) ihre Kreise zogen.

Aber nicht nur die reichhaltig präsentierte Tierwelt war ausschlaggebend für die Zufriedenheit der Besucher. Auch die Bewirtung hatte es den aus der ganzen Oberpfalz angereisten Gästen angetan, wofür vor allem Michael Gräbner mit seinem Team verantwortlich war. Nachmittags gab es dann noch Schmankerln aus der Kuchentheke.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8194)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.