Gottes Gebot als Helfer erfüllen

Pfarrer Alfons Kaufmann segnete die restaurierte Vereinsfahne der Jubelwehr. Links hinten der Festprediger Dr. Harald Knobloch. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
14.07.2015
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Die Feuerwehr hilft in Notlagen und setzt sich im Ehrenamt - wenn es sein muss rund um die Uhr - für Gesundheit, Leben und materielle Werte der Bürger ein. Beim Gottesdienst am Jubiläumssonntag stand der Dank an Gott und die Aktiven im Vordergrund.

In einem eindrucksvollen Festgottesdienst auf dem Marktplatz dankte die Feuerwehr Oberviechtach bei ihrem 150-jährigen Jubiläumsfest dem Herrgott dafür, dass er seine schützende Hand über die Frauen und Männer der Wehr gehalten hat. In die Gebete und Fürbitten schlossen sie besonders die bereits verstorbenen Mitglieder, Freunde und Gönner ein.

Kirche der Armen

Mit einer Festpredigt, die "unter die Haut" ging, zeigte der evangelische Pfarrer Dr. Harald Knobloch auf, wie eng die Arbeit der Feuerwehrleute dem Gebot der von Gott gewollten Nächstenhilfe und Nächstenliebe entspreche. Die Aktiven der Wehr helfen ihren Mitbürgern nicht nur in Notlagen, sondern setzen für sie im Ehrenamt und ohne jede Bezahlung - wenn es sein muss rund um die Uhr - Gesundheit und Leben ein. Dabei erinnerte Dr. Knobloch an die Worte von Papst Franziskus, der die Kirche als eine "Kirche der Armen" und eine "Kirche, die zu den Menschen geht", sehen möchte, wie das auch Jesus vorgemacht habe. "Als Helfer in der Not erfüllen die Feuerwehrleute Gottes Gebot", machte der Priester deutlich.

Im Festgottesdienst, den Stadtpfarrer Alfons Kaufmann zusammen mit den beiden gebürtigen Oberviechtachern, Pater Alfons Brunner und Dekan Alexander Hösl zelebrierte, wurde im Gebet der Verstorbenen der Wehr gedacht und Gott für seine Hilfe in diesen 150 Jahren gedankt.

Segnung der Fahne

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes, musikalisch gestaltet von der Stadtkapelle, stand die Segnung der Vereinsfahne der Jubelwehr und die Segnung und Anbringung der Fahnenbänder von Festbraut Christina Roßmann und Fahnenmutter Rita Flierl, von Schirmherr und Bürgermeister Heinz Weigl, Ehrenschirmherrn Karl-Heinz Stoppa, den Festmädchen und Festdamen, vom Patenverein Nabburg und Ehrenpatenverein Gaisthal sowie das Totenband. Anschließend ging es zurück ins Zelt und zur Übergabe der Erinnerungsgeschenke.
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