Grüner Zweig für den Jagdhut

An die Jäger, die am Nachmittag die Tiere geschossen hatten (links: Fritz Heberlein), übergab BJV-Kreisvorsitzender Alexander Flierl (rechts) einen grünen Zweig als Trophäe für den Hut.
Lokales
Oberviechtach
25.11.2014
15
0

"Hege und Pflege und das Erlegen der Tiere gehören zusammen", sagte Kreisvorsitzender Alexander Flierl bei der Hubertusfeier der Kreisgruppe Oberviechtach im Bayerischen Jagdverband. Mit dem "Sammelansitz" und der Hubertusfeier ging das Jagdjahr 2014 zu Ende.

Der Treffpunkt für den Ansitz in den Revieren Pullenried und Gaisthal war am Samstagnachmittag vor dem Gasthaus Dobmeier in Pullenried. Kreisgruppenvorsitzender MdL Alexander Flierl dankte den Teilnehmern, dass sie einer alten Tradition, der gemeinsamen Jagd frönen.

"Halali" und "Hase tot"

Vier Rehe und zwei Hasen wurden geschossen. Anschließend erfolgte im Dobmeier-Garten das "Streckenlegen". Wie Flierl gegenüber seinen Jagdkameraden nach dem Stück "Begrüßung" durch die Jagdhornbläser ausführte, neige sich nun auch dieses Jagdjahr wieder seinem Ende zu. Die Streckenlegung diene dazu, den erlegten Tieren mit den Jagdsignalen Reh tot, Hase tot und Halali, die letzte Ehre zu erweisen. Den Jägern, welche die Tiere erlegt hatten, steckte Flierl einen grünen Zweig an den Hut. Ebenfalls mit einem Zweig wurde das tote Tier geehrt.

Schutzheiligen

Auch das Erlegen der Tiere, so Flierl gehört, wie die Hege und Pflege in den Wintermonaten, zum waidgerechten Verhalten. Mit dem "Jagd vorbei" wurde das Jahr abgeschlossen und auch an die gedacht, die nicht mehr dabei sein konnten. Danach ging es ins Gasthaus Dobmeier zum geselligen Teil der Veranstaltung. Die "Chefin des Hauses" hatte eine Gänsebrust mit Beilagen zubereitet und bescherte den Jägern und ihren Familien damit einen kulinarischen Höhepunkt. Mit guten Gesprächen und nur "ganz wenig Jägerlatein" endete der Abend.

Am Sonntag traf sich die Jägerschaft der Region zum gemeinsamen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Oberviechtach, welchen die Jagdhornbläser musikalisch umrahmten. Dabei wurde dem Schutzheiligen, dem hl. Hubertus gedacht.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.