Gutachten wird vom "Spielplatz-Team" bewertet
Weniger Wipptiere

Lokales
Oberviechtach
16.10.2014
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Ein Spielplatzkonzept für das gesamte Stadtgebiet war am Dienstag wieder einmal Thema in der Stadtratssitzung. "Vorstellung der Inspektionsberichte" stand auf der Tagesordnung. Doch das Ergebnis der externen Untersuchung soll laut Bürgermeister Heinz Weigl erst detailliert aufgeschlüsselt werden, bevor es veröffentlicht wird.

"Es wird kein einfacher Weg", stellte Weigl klar. Das Ziel seien weniger, aber dafür qualitativ höherwertigere Spielplätze. Dafür müssen einige Anlagen zurückgebaut und geschlossen werden. Derzeit gibt es im Stadtgebiet 32 Spiel- und Bolzplätze, die größtenteils mit Holzgeräten ausgestattet sind. "Es gibt einiges zum Nachbessern", sagte Weigl. Überrascht sei er aber, dass der Hygienezustand überall als gut bewertet wurde. "Das Gutachten ist ein Offenbarungseid für die Stadt. Kein einziges Gerät hat die DIN-Norm und kein einziger Sandkasten kam durch die Prüfung", bemängelte Dr. Alexander Ried. Er habe bereits mehrfach den Austausch des Sandes gefordert, was bisher nicht erfolgte.

Laut Ried würden die Plätze zwar gemäht, aber 40 Geräte seien defekt und viele notwendigen Maßnahmen in den Vorjahren nicht erledigt. "Da hat sich in zehn Jahren viel aufgestaut", meinte Ried. Auch der Bürgermeister sah den Investitionsstau als gegeben. "Herr Ried, Sie haben ein Team mit Herrn Löschner und zwei Fraktionssprechern. Schauen Sie sich das Gutachten genau an", verkürzte Weigl die Aussprache.

Auch Josef Lohrer wollte nicht über Details diskutieren: "Erst ein Konzept erstellen und dann in der Öffentlichkeit vorstellen!". Auch er wolle lieber "an einigen Stellen klotzen, als überall kleckern". Für Ideen und zum Diskutieren möchte Dr. Ried die Bevölkerung einbinden. Weigl versprach, die Thematik auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen.
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