Johannes Hösl erklärt im Ferienprogramm die Wirkungsweise einer Biogasanlage - Kälbchen ...
"Hungrig" nach Mais, Silo und Gülle

Groß war das Interesse auf dem Hof von Johannes Hösl, der über die Biogasanlage informierte. Bild: weu
Lokales
Oberviechtach
11.09.2015
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Wie entsteht Biogas? Dieser Frage gingen viele Kinder, aber auch Erwachsene auf dem Hof von Johannes Hösl nach, der die Gäste zum Ferienprogramm empfing. Anhand einer Schautafel erklärte er den Werdegang vom Maiskorn zum Strom.

In einem Rundgang erläuterte der Jungunternehmer die vier Stufen, in denen das Biogas entsteht. Sechs bis sieben Tonnen Mais und Grassilo werden täglich benötigt, um die Anlage zu "füttern". Fermenter, Nachgärer und Gärrestlager sind die weiteren Stufen der riesigen Anlage mit den drei grünen Behältern. Etwa 40 Prozent Gülle aus der eigenen Landwirtschaft verwendet Hösl, der Rest ist Mais und Grassilo. "Man erhält zehnmal weniger Energie, wenn Mais und Silo durch die Kuh durch sind", erklärte er. Getreide liefere am schnellsten Gas, Mist am langsamsten. Während die Kinder von den großen Geräten der Anlage und des Maschinenraums beeindruckt waren, interessierten sich die Erwachsenen mehr für die technischen Daten und sie erfuhren, dass die gesamte Biogasanlage etwa 130 Kubikmeter Gas pro Stunde erzeugt.

Ganz in ihrem Element waren die kleinen Besucher im Kuhstall und bei den Kälbchen. Nach der interessanten Führung "stürzten" sich die Kinder auf die bereitgestellten Tretbulldogs, Roller und Fahrräder. Zum Abschluss gab es eine leckere Brotzeit.
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