JU als ständiger Impulsgeber

Auch Landrat Thomas Ebeling (links) war zu seinen Oberviechtacher Freunden gekommen und gratulierte der JU mit Dr. Alexander Ried an der Spitze, die mit Leidenschaft bei der Landratswahl gekämpft hatte. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
22.11.2015
11
0

Bei ihrem 45-jährigen Gründungsjubiläum bedauerte die JU nur, dass die Stimmenmehrheit von 51,9 Prozent für die Listenverbindung CSU/CWG/Aktive für OVI durch den Auszählungsmodus nicht in eine Mehrheit im Stadtrat umgesetzt werden konnte. Ansonsten hatte die JU allen Grund zum Feiern.

Wie sich das für eine christliche Partei gehört, dankte die Junge Union am Beginn ihres Jubiläums "45 Jahre JU Oberviechtach" mit einem Gottesdienst, zelebriert von Kaplan Martin Popp, dem Herrgott, dass er seine schützende Hand über sie gehalten hat.

Der weltliche Teil begann im ehemaligen Geschäftshaus der Gärtnerei Baumer in der Bahnhofstraße mit zünftigen Musikstücken der "Blescher-Blos'n" und der Begrüßung durch den JU-Ortsvorsitzenden Dr. Alexander Ried. Dr. Ried begrüßte eine Reihe von Ehrengästen, unter ihnen auch die Führungskräfte der CSU und der Frauenunion, die JU-Kreisvorsitzende Bettina Bihler und die ehemaligen Vorsitzenden der JU Oberviechtach, Peter Kraus und Herbert (Hack) Süß wie weitere JU- Ortsvorsitzende aus Nachbargemeinden.

Großer Aufschwung

Dr. Ried konnte feststellen dass die JU Oberviechtach in diesen 45 Jahren, aber gerade in den vergangenen Jahren einen große Aufschwung genommen hat. Die Mitgliederzahlen hätten sich auf 60 verdreifacht und es sei mehr als erfreulich sei, dass sich zwei JU-Mitglieder, davon ein Kreistagsmitglied und mit dem JU-Ehrenvorsitzenden Alexander Flierl auch ein Mitglied des Bayerischen Landtags im Oberviechtacher Stadtrat befinden. Abschließen stellte Dr. Ried fest: "Die JU Oberviechtach tut Oberviechtach und dem Landkreis gut- und das solle auch noch lange so bleiben".

Ein strahlender Landtagsabgeordneter und JU-Ehrenvorsitzender Alexander Flierl dankte seinen "Nachfolgern" dafür, dass durch die JU in diesen 45 Jahren viele geleistet worden ist und dass sie mit ihrer "Politik für den Bürger" zum derzeitigen "Hoch" in der Stadtratspolitik geführt hat. In der Eisenbarthstadt sei gerade bei der Jugend keine Spur von "Politikverdrossenheit" zu spüren. "Ein Großteil aller Stadtratsbeschlüsse ist durch die JU eingebracht und angeregt worden", so Flierl.

Wie auch ihm selbst, liege der JU besonders die Stärkung des Ländlichen Raums, das Wohl der Oberviechtacher, insbesondere auch der jüngeren Bürger und der nachfolgenden Generationen am Herzen. Auch sei es richtig, den schutzbedürftigen Flüchtlingen zu helfen, doch dürfen dabei die Kommunen, das Land, der Staat und die darin schon lebenden Mitbürger, nicht überfordert werden. Zum Gratulieren war auch Landrat Thomas Ebeling, wie schon so oft ins seiner Amtszeit, nach Oberviechtach gekommen.

Lob und Anerkennung

Er zollte seinen Mitstreitern bei der vergangenen Kommunalwahl Lob und Anerkennung für 45 Jahre politische Arbeit nicht nur für die jüngere Generation. Die Oberviechtacher JU sei ein ständiger Impulsgeber. Viele ihrer Anregungen und Anträge seien gerade in den vergangenen Jahren zum Wohle der Oberviechtacher Bürger umgesetzt und verwirklicht worden, was Anerkennung verdiene.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2015 (9610)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.