Jugendgottesdienst: Nicht nur auf Facebook-Status achten
Seele "ausmisten"

Maria Forster und Anna Maria Schmauß präsentieren im Altarraum einen Menschen, der heutzutage von allen Seiten im Kreuzfeuer steht. Beim Jugendgottesdienst in der Pfarrkirche wurden Themen der österlichen Botschaft angesprochen und dazu passende Lieder gesungen. Bild: ekl
Lokales
Oberviechtach
26.03.2015
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Im Stil einer rhythmischen Messe veranstaltete das Jugendgottesdienst-Team der katholischen Kirche einen Gottesdienst. Unter dem Motto "Jugend räumt auf" richteten sie den Blick auf den eigentlichen Sinn der Fastenzeit, auf das Innere des Menschen, auf die eigene Besinnung. Mit meditativen Texten und Liedern brachten sie diese Botschaft in die Kirche.

Das "innerliche Ausmisten" war auch Motto der von ihnen gestalteten Predigt. Der Drang der Leistungsgesellschaft - alles muss schneller gehen, das ständige Bedürfnis, immer up to date zu sein - entfernt die Menschen immer weiter voneinander. Statt immer nur auf sich und seinen Facebook-Status zu schauen, solle man sich auch um andere Menschen kümmern, sie grüßen oder sich kurz mit ihnen unterhalten. Die eigenen Ängste und das ständige "Du musst" bilden eine Mauer, die für viele Menschen oft unüberwindlich wird.

Auch in ihren Fürbitten griffen sie diese Gedanken wieder auf. Die Lieder (wie "Wagt euch zu den Ufern"), unterstrichen diese Botschaft ganz besonders. Die doch recht kleine Gruppe schaffte es, unterstützt von Keyboard und Saxofon, den ganzen Kirchenraum mit Musik zu füllen. Kaplan Konrad Maria Ackermann, der die Messe zelebrierte, bedankte sich für die Gestaltung. Abschließend verabschiedete sich die Gruppe mit dem österlichen Lied: "Damit ihr Hoffnung habt".
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