Kartenspiel etabliert sich in der Region - "Skatclub 92" ist der beste Beweis
Pokal für den "Punktekönig"

Der Skatclub 92 hat die Punktbesten des Jahres gekürt. Dies waren (mit den Pokalen von links) Gerd Thill, Georg Pfannenstein und Klaus Quäschning. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
04.12.2015
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Noch immer ist in Bayern der "Schafkopf" die Nummer eins. Doch auch das Skatspiel etabliert sich in der Region, was der "Skatclub 92" wieder einmal bewies. Der Club, der seinen Namen mit dem Gründungsjahr verbindet, traf sich kürzlich zum Jahresabschluss im Vereinslokal "Hammerschänke". Von den Gründungsmitgliedern sind nur noch Josef Bareither und Klaus Zirkelbach dabei. Zunächst traf man sich im Gasthaus Götz in Fuchsberg und nach wechselnden Spielorten zog der Club vor 13 Jahren in die "Hammerschämke" nach Lukahammer um.

Einmal im Monat wird das Kartenspiel an einem Dienstagnachmittag von durchschnittlich zwölf Spielern gepflegt. Auch einige "Gastspieler" sind wieder dazugekommen, bei denen es nur eine Frage der Zeit sein dürfte, bis sie sich als offizielle Vereinsmitglieder aufnehmen lassen. Neben dem Kartenspiel wird auch die Freundschaft untereinander gepflegt, während einige der Damen ein wenig abseits von den Spielern ihr Kaffeekränzchen halten.

Es wird ein Gesellschaftsskat nach den Regeln des Deutschen Skatgerichtes in leicht abgewandelter Form ("weniger Strenge und viel mehr Spaß") gespielt. Ist zu Anfangszeiten mit einem Zehntel Pfennig pro Punkt gespielt worden, so ist dies heute ein Zwanzigstel Cent pro Punkt. Das eingesetzte Spielgeld wird in ein gemeinsames Essen "umgewandelt". Bei jedem Treffen werden zusätzlich fünf Euro in die Vereinskasse eingezahlt, womit auch die Preise und Pokale bei der Ehrung der Punktbesten im Dezember finanziert werden.

Diese Woche war es wieder soweit und Clubvorsitzender Klaus Quäschning nahm die Verleihung an die Punktbesten vor. In diesem Jahr holte sich der frühere Bundestagsabgeordnete Georg Pfannenstein mit 33 199 Punkten, die er sich über das ganze Jahr hinweg erspielt hat, den Siegerpokal. Die weiteren Pokalgewinner waren der Vorsitzende Klaus Quäschning mit 32 348 und Gerd Thiel mit 31 558 Punkten.

Nach der Preisverleihung wurde gleich wieder ein zünftiger Skat geklopft, ehe man sich in die Vorweihnachtszeit verabschiedete.
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