Kindergarten Teunz lernt, wie gesunder Apfelsaft produziert wird
Naturtrüb und ohne Chemie

Lokales
Oberviechtach
26.10.2015
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Der Elternbeirat hatte die Äpfel gesammelt, die Kindergartenkinder durften jetzt bei der Verarbeitung zu Apfelsaft zuschauen - und konnten dabei viel lernen.

Frisch gepresst und sehr gesund: Das trifft zu auf diesen Saft, der als naturtrübes Produkt dem Pendant im Supermarkt-Regal vorzuziehen ist. Die Kleinen konnten dabei überwachen, dass ganz bestimmt die eigenen Äpfel für diesen Saft verwendet wurden. Im Vereinsheim des Oberviechtacher Obst- und Gartenbauvereins (OGV) sahen sie zu, wie die Ausbeute in "Fünf-Liter-Behälter abgefüllt wurde. Bevor die Äpfel in die Presse kommen, werden sie zerkleinert. Erst dann geht es in die Presse. Dann wird der Saft erhitzt, und schließlich ohne chemische Zusätze heiß in die Behälter gefüllt, wobei aus einem Zentner Äpfel etwa 30 Liter Apfelsaft gepresst werden.

Nachdem die Kinder fasziniert die Prozedur verfolgt hatten, ging es ins Vereinsheim, wo der Gartenbauvereinsvorsitzende Karl Ruhland kalten und heißen Apfelsaft für die Kinder vorbereitet hatte und den Kindern in die Tassen füllte. Ruhland ließ die Kinder anhand von drei unterschiedlich gefüllten Gläsern raten, wie viel Saft denn aus einem einzige Apfel herauskommt. Außerdem erklärte er den kleinen Gästen, dass der in den Großmärkten angebotene Apfelsaft nur ein technisch und chemisch aufbereitetes Saftkonzentrat ist. Der aus eigenen Äpfeln gepresste Saft sei da der deutlich bessere und gesündere.

OGV-Vorsitzender Karl Ruhland wies die Buben und Mädchen darauf hin, dass der Apfelsaft in kühlen und abgedunkelten Räumen sogar mehrere Jahre gelagert werden können. Doch dafür, dass das nicht nötig ist, werden die Kindergartenkinder vor allem in den kommenden Sommermonaten schon sorgen.
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