Klaus Trapp feierte 80. Geburtstag - Einer der "Soldaten der ersten Stunde"
Familie und Bundeswehr prägen

Lokales
Oberviechtach
07.07.2015
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Familie und militärische Disziplin haben das Leben von Klaus Trapp gekennzeichnet, der in seinem Haus in der Sailergasse seinen 80. Geburtstag feierte. Der Jubilar erblickte in Stolp in Pommern am 30. Juni 1935 das Licht der Welt und wurde zusammen mit seiner Familie 1947 aus seiner Heimat vertrieben. Nach einiger Zeit in einem Lager in Sachsen wuchs er in Allershausen bei Freising auf, wo er auch zur Schule ging und im Anschluss an die Schulzeit den Beruf eines Bauschreiners erlernte.

1955 trat er in den Bundesgrenzschutz in Stadtsteinach ein, um mein Jahr später als einer der "Soldaten der ersten Stunde" bei der Aufstellung des Grenadierbataillon 14, dem späteren Panzergrenadierbataillon 122 in Amberg, dabei zu sein. Klaus Trapp war auch als einer der Soldaten dabei, die am 11. August 1963 die Garnisonsstadt Oberviechtach mit einem Appell auf dem Oberviechtacher Marktplatz bezogen, insgesamt war er 15 Jahre lang Soldat.

Doch ganz wollte der Jubilar die Bundeswehr nicht verlassen, er fand seine weitere berufliche Erfüllung als "Schießstandwart" auf der Oberviechtacher Standortschießanlage in der Hanau, wo er 23 Jahre lang bis zu seinem Ruhestand nicht nur arbeitete, sondern für eine immer intakte Schießanlage sorgte. 1956 hat Klaus Trapp seine große Liebe, seine Anni geheiratet, mit der er, zusammen mit seinen zwei Söhnen und einer Tochter, im idyllisch gelegenen Haus in der Standortschießanlage und später im Haus in der Sailergasse glücklich war, bis seine Gattin vor fünf Jahren verstarb.

Diesen Verlust hat er immer noch nicht überwunden, wenn er auch im Kreis seiner Kinder, eines Enkels und nun auch seines Urenkels Florian am Glücklichsten ist. Sein gesellschaftliches Leben hat Klaus Trapp, seine Gattin war oft an seiner Seite, im Club 73, im Stiefelclub, im VdK, in der Oberviechtacher Feuerwehr und bei den "Königstreuen Lind" verbracht, die ihm alle zu seinem Ehrentag, wie auch Bürgermeister Heinz Weigl namens der Stadt, gratulierten. Sein "besonderer Verein" war und ist immer noch die Reservistenkameradschaft, deren Gründungsvorsitzender er war und die er zwölf Jahre lang als Vorsitzender und als aktiver Reservist geführt hat. Nun ist er dort Ehrenvorsitzender und eine Art "graue Eminenz" im Verein. Mit seinem Leben ist Klaus Trapp, trotz einige gesundheitlicher Rückschläge, auch im Alter sehr zufrieden. Die zahlreichen Gratulanten wünschten ihm, dass das viele Jahre noch so bleibt. Ein Wunsch, dem sich auch "Der neue Tag" anschließt.
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