Klinik präsentiert ihr Spektrum

Auch MdL Alexander Flierl informierte sich über die neueste Krankenhaustechnik, wie hier bei Dr. Oskar Schmid.
Lokales
Oberviechtach
11.07.2015
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"Wir sind für Sie da", stand beim Tag der offenen Tür in großen Buchstaben über dem Eingang der Asklepios-Klinik. Viele Bürger aus der Region nahmen die Einladung an und informierten sich über das Leistungsspektrum. Für mutige Besucher gab es besondere Aktionen.

Trotz hochsommerlicher Hitze wählten viele den Weg zum Krankenhaus in der Teunzer Straße. Die Verantwortlichen der Asklepios-Klinik hatten sich ein interessantes Programm einfallen lassen, so dass bei Alt und Jung alle Erwartungen erfüllt wurden. Auch der Landtagsabgeordnete Alexander Flierl schaute vorbei.

Chirurgie und Innere

Im Eingangsbereich wurde auf die Leistungen des Familien-Krankenhauses hingewiesen, besonders auf die Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin und Anästhesie. Beim Rundgang durch die Abteilungen konnten die Besucher zur Gewährleistung der Grund- und Regelversorgung viele Behandlungs-Schwerpunkte sowie die Diagnose- und Therapiemöglichkeiten des Hauses kennenlernen.

Unter anderem klärte Sektionsleiter der Allgemein- und Viszeralchirurgie Marc Philippbaar über den 24-Stunden-Bereitschaftsdienst und den ebenfalls rund um die Uhr gewährten fachärztlichen Rufdienst für Innere und Chirurgie auf. Das operative Spektrum beinhaltet die Schlüssellochchirurgie, Blinddarm-, Gallenblasen- und Leistenbruch-Operation, den Narben-Bauchwandbruch und Frakturen der oberen mittleren Extremitäten. Der Leitende Arzt für Innere Medizin, Dr. med. Christian Glöckner, legt seinen Worten nach sehr viel Herzblut in seine Arbeit hier in Oberviechtach. Er führt auch ambulant Endoskopien durch und behandelt Krankheiten des Stoffwechsels, Herz- und Lungenfunktionskrankheiten und nimmt Darmspiegelungen vor. Verwaltungsleiterin Marianne Freund zeigte sich an ihrem Infostand erfreut darüber, dass die medizinische Versorgung der Menschen in und um Oberviechtach auch in Zukunft sichergestellt ist. Sie versprach, dass die Chirurgie und die Innere Medizin erhalten bleiben und die fachärztliche Betreuung in diesen Bereichen damit garantiert ist.

"Das Familien-Krankenhaus Oberviechtach ist somit die erste Anlaufstelle bei medizinischen Problemen, die im hausärztlichen Bereich nicht versorgt werden können", betonte die Verwaltungsleiterin. Falls im Rahmen der Diagnostik eine Erkrankung festgestellt wird, die in einem dafür spezialisierten Zentrum zu behandeln ist, wird der Patient gerne beraten und auf Wunsch auch die Verlegung koordiniert.

Popcorn und Smoothies

Schon vor dem Klinikeingang war ein überdimensional gestaltetes Modell der Felix-Burda-Stiftung aufgebaut, das die Funktion des Darmtrakts verdeutlichte. Viele weitere Details über verschiedene Möglichkeiten der Therapie im Oberviechtacher Krankenhaus konnten die Besucher beim Rundgang ebenfalls kennenlernen. Dabei konnten die Gäste sogar selber Hand anlegen, wie zum Beispiel bei der Reanimations-Schulung im Bereich der Anästhesie. Wer wissen wollte, wie es um seine eigene Gesundheit bestellt ist, der konnte Blutzucker und Blutdruck messen lassen und wer spüren wollte, wie sich ein Gipsverband anfühlt, dem wurde sein Arm eingegipst. Auch das Sanitätshaus Thiedecken, die Caritas-Sozialstation mit ihrem Hospizverein und die Eckert Schulen stellten ihre Leistungen vor.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch das fünfjährige Bestehen in Oberviechtach der überörtlichen Gemeinschaftspraxis des ersten Vorsitzenden des Gesundheitsvereins Dr. Oskar Schmid gefeiert. Die Schriftführerin des Vereins, Edith Brenner, überreichte ihm einen Blumenstrauß und bedankte sich für die Bereicherung des medizinischen Angebots. Der Verein bot in Zusammenarbeit mit der Praxis Power-Smoothies als grüne und rote Variante an und benötigte hierzu 350 Portionen.

Dass der Vitamin-C-Bedarf hoch ist, besonders in Zeiten von hohen Temperaturen, konnten die Besucher am Stand des Gesundheitsvereins erfahren. Zusätzlich wurden über 100 Portionen "gesundes Popcorn" verteilt. Ohne Zuckerzusatz zubereitet ist dies ein gesunder Snack, wobei schon mit einer Portion etwa 70 Prozent des täglichen Ballaststoff-Bedarfes abgedeckt werden kann.
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