Kolpinggedenktag heuer im Zeichen des 150-jährigen Todestages von Adolph Kolping
"Wer Mut hat, macht Mut"

2. Vorsitzender Thomas Schwingl und die Geehrten Josef Lorenz und Michael Mayer stellten sich mit Vorsitzendem Michael Herzog (von rechts) und Präses Martin Popp (links) zum Erinnerungsbild. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
03.12.2015
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Der Kolpinggedenktag stand heuer unter dem besonderen Zeichen des 150-jährigen Todestages von Adolph Kolping, der am 6. Dezember 1865 gestorben ist. Kaplan Martin Popp belichtete das Wirken des Gründers; er schweifte aber auch auf seine Kindheit zurück und erzählte, was ihn schon damals mit dem Namen Kolping verband.

Viele Kolpingsmitglieder hatten überwiegend die vorderen Plätze der Kirche gefüllt. Der Kaplan ging eingangs auf die freudige Anspannung zu Beginn des neuen Kirchenjahres ein, "... dass ein König in die Welt kommt". Mit "Wie hätten wir das besser ausdrücken können als mit den Fanfaren?", lobte er den Spielmannszug. Dieser hatte den Sonntagsgottesdienst allumfassend musikalisch gestaltet. In seiner Ansprache ging Popp auf Adolph Kolping ein und zitierte ihn: "Wer Mut hat, macht Mut". Kolping sei selig geworden, weil er den Mut hatte anzupacken, weil er sich den Nöten dieser Zeit gestellt hat.

Wir sollten gerade in der heutigen Zeit die Nöte anderer zu erkennen versuchen und diese wunderbare Botschaft von Christus mehr leben. Kolping habe in dieser Botschaft Verpflichtung gesehen. "Haben wir den Mut, dass wir nicht nur uns selbst sondern auch den Menschen um uns herum irgendetwas Gutes tun", appellierte der ehemalige Domspatz an die Kirchenbesucher.

Auf seine Kindheit zurückblickend sagte Popp: "Ein fester Bestandteil war es da, bei der Kolping-Jugend dabei zu sein. Es war genau diese Freundschaft, diese Gemeinschaft, die uns über diesen Kolping zu Christus führte! Es machte uns Freude, Kolpinger zu sein". Zweiter Vorsitzender Thomas Schwingl entbot nach dem Gottesdienst einen Willkommensgruß an Kaplan Martin Popp als "unseren neuen Kolpingpräses". Den feierlichen Abschluss bildete die Ehrung für langjährige Mitglieder. Der Gedenktag klang mit einem gemeinsamen Mittagessen im Gasthof Pösl aus.
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