Kunst und Kreatives im Museum

Bildhauer Alfred Tragl beeindruckte mit Kunstideen in Holz.
Lokales
Oberviechtach
10.03.2015
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Das Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseum beschreitet neue Wege. Dazu gehören inhaltliche und konzeptionelle Neuerungen wie der am erstmals angebotene Kunsthandwerkermarkt mit kreativen Objekten für Ostern, Kommunion, Muttertag und Garten.

(bgl) Ein erstes Paket zur Fortentwicklung kam bereits beim Christkindlmarkt 2014 zum Tragen und wurde bei der Bevölkerung mit großer Resonanz aufgenommen. Aufgrund der daraus gewonnenen Erkenntnisse konzipierte der Museumsvereins erstmals auch einen Kunsthandwerkermarkt.

Tausend Besucher

Dazu war die Bevölkerung am Sonntag in das Museum mit dem angegliedertem Kulturzentrum und in den Museumshof der ehemaligen Marktmühle eingeladen. Das neue Angebot wurde ebenfalls mit gutem Besuch belohnt. Der Vorsitzende des Museumsvereins, Altbürgermeister Wilfried Neuber, bedankte sich bei den Ausstellern und Anbietern für ihre Teilnahme.

An den abwechslungsreich gestalteten Marktständen mit selbstgefertigten Kunstobjekten konnten die Marktbesucher eine reichhaltige Palette an Ideen bewundern und das eine oder andere Teil zum Ausschmücken der eigenen Wohnung, oder auch zum Weiterverschenken günstig erwerben. Da reihten sich die Goldschmiedearbeiten von Angela Bucher an die Filzartikel von Anita Köstler, die Tiffany-Glasobjekte von Gerhard Mauritz an die Hardanger-Stickereien von Maria Meier und die kreativen Arbeiten aus Holz und Metall der Naabwerkstätten. Ebenfalls eine Menge an Kunstobjekten präsentierten Sabina Oerters mit feinen Stoff- und Näharbeiten, Theresia Pregler mit Ideen aus Holz und Maria Schießl mit Töpfereien aller Art und Ostereiern.

Alfred Tragl präsentierte Bildhauerprodukte. Stefan Pronath wählte sich für seinen Stand mit selbstgefertigtem Schmuck einen Platz direkt beim plätschernden Wasserrad des Pochwerks und behämmerte dort die Alustreifen als Grundmaterial für seine Schmuckgegenstände. Als Begleitprogramm war im pädagogischen Raum die Kunstausstellung mit bemalten Ostereiern von Werner Höcherl aus Nabburg zu bewundern (dazu folgt ein gesonderter Bericht). Daneben sorgten Frauen des Museumsvereins auch für Kaffee und Kuchen. Insgesamt konnte Museumsleiter Dr. Karl-Heinz Foißner 937 Besucher verzeichnen.
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