Lachsalven beim Dinner for one

Lokales
Oberviechtach
16.02.2015
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Der Frauenbundfasching wurde wieder einmal zum Magneten der weiblichen Faschingsbesucher im vollen Pfarrheim. Spitzenmäßig gespielte Sketche forderten die Lachmuskeln der ausnahmslos maskierten weiblichen Besucher bis zum Äußersten; nur drei Geistliche hatten Zutritt.

"Hut ab" lautet das Fazit über das dargebotene Programm. Angelika Vogl als Vorsitzende des "weltberühmten Frauenbundes" hatte in ihrer Begrüßung "Passts auf, mir lassen's heut kracha und es gibt a wieder viel zum lacha", ins Schwarze getroffen. Gleich zum Auftakt brachte der Führungskreis bei dem Lied "Ich hab mich tausend Mal gewogen" beste Stimmung in den Saal.

Mit Dezimalwaage

Eine alte Dezimalwaage half dabei die jeweiligen "Übergriffe" der auf abnehmen Bedachten auf den Kühlschrank festzustellen. Dann lockte Alleinunterhalter "Fonse" die Besucherinnen zum Tanz. Mit Keyboard und Akkordeon verstand er es, aus der breiten Palette der Musikwelt zu begeistern. Mit Mäusen im Käse, Schlümpfen, süßen Früchtchen, Bienchen, Clowns, Sträflingen, Indianern, Christbäumen, Chinesen, Hexen, Matrosen und vieles mehr füllte sich das Parkett. Bereits am Anfang des Abends hatte ein Schneewittchen (Pfarrer Wagner) mit den sieben Zwergen aus Neunburg in einem Starteinlauf die Besucher überrascht.

Tolle Schauspieler

Das von Alexandra Schmid angekündigte "Dinner for one" übertraf alle Erwartungen an schauspielerischer Kunst. Die Darstellung der Witwe (Rita Bayerl) sowie besonders des tollpatschigen Dieners (Kaplan Konrad Maria Ackermann) bewirkte ständig schallendes Gelächter. In einem weiteren Auftritt erntete Ernestine Niederalt, die ihren Ehealltag aufs Korn nahm, Lachsalven am laufenden Band. Mit echten und weniger echten Problemen befasste sich ein altes Ehepaar (Pfarrer Alfons Kaufmann und Resi Heinrich). Die Ehefrau sparte zuweilen nicht mit derben Schimpfnamen. Der Ehemann glänzte in dieser Rolle mit einer unnachahmlichen Gelassenheit. Ein Auftritt, der ebenfalls zu größter Heiterkeit führte. Schauspielerisches Können zeigten auch Maria Hanauer, Elisabeth Stümpfl und Rosi Lange beim Kauf eines Computers. Sie wurden ebenfalls mit großem Beifall bedacht. Nach dem bunten Programm entlockte der versierte Musikant erneut den freudigen Tänzerinnen, unter denen sich auch Mitglieder des Frauenbundes Teunz und Winklarn befanden, noch viele Tanzrunden bis weit nach Mitternacht. Fleißige Hände aus dem Verein sorgten zur vollsten Zufriedenheit für das leibliche Wohl der Gäste. "Woar des heia a schöjna Fasching" bemerkten vielfach die Besucher beim Verlassen des Pfarrheims.
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