Lätzchen für Lisa und Leon

Sieben neue Oberviechtacher stellten sich am Donnerstag bei Bürgermeister Heinz Weigl (Mitte) im Rathaus vor. Teilweise waren nicht nur die Muttis, sondern auch die Geschwister und Väter mitgekommen. "Der Stadtrat tut alles dafür, dass sich junge Familien in der Eisenbarth-Stadt wohlfühlen", betonte Weigl. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
23.02.2015
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"Hallo, ich bin da", steht auf den Lätzchen, die Bürgermeister Heinz Weigl den sieben Babys beim Antrittsbesuch im Rathaus schenkte. Für die Muttis gab es Blumen und Informationen zu wichtigen Einrichtungen.

Zusammen mit ihren Familien machten am Donnerstag sieben Babys ihren Antrittsbesuch als "neue Oberviechtacher" und meldeten sich bei Bürgermeister Heinz Weigl im Rathaus. Dieser hatte die jungen Familien eingeladen und freute sich über das Kommen von Sophie, Priya, Lisa, Theresa, Leon, Elias und Bastian. Einige von ihnen meldeten sich bei den Ausführungen des Bürgermeisters dann auch gleich lautstark zu Wort.

Anreize schaffen

Weigl stellte den Eltern die Eisenbarthstadt vor und führte aus, dass sich der Stadtrat noch viel mehr neue Bürger in Oberviechtach wünscht. Deshalb habe man mit der Förderung von Wohneigentum für junge Familien auch Anreize geschaffen. Denn die jungen Bürger sollten, wenn möglich, auch in Oberviechtach wohnen bleiben, zur Schule gehen und auch arbeiten können. Schließlich sei Oberviechtach 2009 als "familienfreundliche Stadt" ausgezeichnet worden, wobei sie vor allem als große Schulstadt, mit zwei Kindergärten, einer Kinderkrippe, mit zahlreichen Spiel- und Bolzplätzen, mit tollen Freizeitangeboten und einem abwechslungsreichen Ferienprogramm und vielen Vereinen punkten kann.

Freude über Drogeriemarkt

Auch ein gut geführtes Alten- und Pflegeheim und viele andere Dinge sind für das tägliche Leben vor Ort. Bei einem Blick in die Zukunft versprach der Bürgermeister, dass im Sommer der Rossmann-Drogeriemarkt seine Pforten öffnen wird und damit die Fahrten zu Märkten in andere Städte entfallen könnten.

Leider könne der vielfach geäußerte Wunsch nach einem Kinderarzt, seitens der Stadt nicht erfüllt werden, da dafür die Zustimmung der Kassenärztlichen Vereinigung nötig sei. "Die Aussichten dafür sind derzeit nicht besonders gut", bekannt Weigl. Auch die Eltern hatten beim Treffen im Rathaus die Gelegenheit zu sagen, wo sie der Schuh drückt. Doch im Großen und Ganzen waren alle mit ihrer Heimatstadt zufrieden.

Zum Abschied gab es für die Muttis noch einen Blumengruß und die Babys bekamen je ein Lätzchen und einen Bademantel mit dem Logo von Oberviechtach. Schließlich sollen sie ja schon in jungen Jahren als Bürger der Stadt zu erkennen sein.
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