Lebensleistung nicht vergessen

Der Kirchenchor Pullenried, unter der Leitung von Rudolf Teplitzky (hinten), sang für die Senioren schöne Lieder aus früheren Zeiten.
Lokales
Oberviechtach
13.12.2014
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Sänger beschwören die schöne Jugendzeit, der Stollen erinnert an die süßen Köstlichkeiten von anno dazumal. Beim Seniorennachmittag rücken diejenigen in den Fokus, die schon viele Jahre Lebenszeit hinter sich haben.

Der Nachmittag des zweiten Adventssonntags gehört in der Pfarrgemeinde Pullenried schon seit vielen Jahren den Senioren. An diesem Tag werden sie von der Pfarrgemeinde in einem Gasthaus mit Kaffee, Punsch und Stollen bewirtet.

Mit "Langauer Lied"

Auch der Kirchenchor Pullenried unter der Leitung von Rudolf Teplitzky nimmt sich an diesem Nachmittag immer Zeit, um vorweihnachtliche Lieder zu präsentieren. Die Sänger erinnern an die "schöne Jugendzeit", erzählen "vo die alt'n Leit" und verstehen sich auch auf das "Langauer Lied".

Der Sprecher des Pfarrgemeinderates, Hans Wolf, empfing die Senioren heuer im Gasthaus Irlbacher. Auch Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und dritter Bürgermeister Hans Hösl waren mit von der Partie. Hösl wertete diesen Nachmittag als "ein schönes Miteinander der Generationen". Die Chormitglieder würden den Senioren mit ihrem adventlichen Gesang für ihre Lebensleistung danken und ihnen einen schönen Nachmittag im Kreis vieler Bekannter bescheren.

Stadtpfarrer Alfons Kaufmann und die Pullenrieder Kirchengemeinde stellten an diesem Nachmittag die Senioren bewusst in den Mittelpunkt. Zentral war dabei das, was sie in ihrem Leben für die kirchliche und weltliche Gemeinde geleistet haben. Kaufmann dankte auch dem Chor und den Organisatoren dieses Nachmittags dafür, dass sie sich seit Jahren dafür revanchieren.

Mit 93 die Älteste

Wie in jedem Jahr wurden die beiden ältesten Frauen und Männer besonders geehrt und mit einem großen Christstern bedacht. Alle Teilnehmer durften sich einen kleineren Stern mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr war bei den Frauen die älteste Mitbürgerin die 93-jährige Anna Kölbl. Ältester Gast war Josef Dobmeier (83).

Bei guten Gesprächen und Gesängen fühlten sich die Senioren sichtlich wohl und darin bestätigt, dass sie keinesfalls vergessen sind.
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