"Lernort Staatsregierung" - Gymnasiasten in München - Justizpalast und Staatskanzlei
Justizminister empfängt Schüler

Vom Justizpalast am Stachus gingen die Schüler zu Fuß über Marienstraße und Odeonsplatz zum Hofgarten vor der Staatskanzlei. Hier positionierte sich die Klasse 10 d schließlich für ein Foto. Bild: lg
Lokales
Oberviechtach
18.12.2014
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Der bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback empfing die Schüler der Klasse 10d des Ortenburg-Gymnasiums persönlich, als sie im Programm "Lernort Staatsregierung" in das Justizministerium und die Bayerische Staatskanzlei geladen waren.

Bei ihrer Exkursion in die Landeshauptstadt wurden sie von den Sozialkundelehrern Martina Lang und Konstantin Scharf begleitet. Um rechtzeitig am Justizministerium zu sein, mussten die Schüler an diesem Tag früh aufstehen. Bereits um 9.45 Uhr wurden die Jugendlichen von ihrer Münchner Betreuerin, Christine Hofmann, im Justizpalast am Stachus empfangen. In diesem historischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist neben dem Landgericht München I auch das Justizministerium untergebracht. Diese Lage mit Blick auf den Stachus würdigte auch Minister Bausback, als die Schüler sein Büro in Augenschein nahmen und eigentlich die Anwesenheit des Ministers gar nicht erwartet hatten.

Dieser nahm sich trotz seines vollen Terminkalenders Zeit und beantwortete geduldig die Fragen der Oberviechtacher Schüler, beispielsweise nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Minister, der aus Aschaffenburg kommt, hat drei Kinder und ist aufgrund seiner politischen Karriere zur Zeit von seiner Hochschultätigkeit beurlaubt. Im Gespräch mit den Jugendlichen ging er auch auf die Bedeutung des Föderalismus in einem demokratischen Staat ein.

Nach dem Mittagessen in der Kantine des Ministeriums war die Staatskanzlei die weitere Station des Lernort-Projekts. Dort durften die jungen Gäste am großen Kabinettstisch Platz nehmen, wo ansonsten die Staatsregierung unter Leitung von Ministerpräsident Seehofer ihre Sitzungen abhält. Der Aufbau der Staatskanzlei und die Geschichte des Gebäudes waren interessante Informationen von Christine Hofmann, bevor die Schüler am späten Nachmittag ihre Heimreise antraten.
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