Mark Liebermann erhält Vertrauen der Jagdgenossen
Neuer Mitpächter

Lokales
Oberviechtach
08.04.2015
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Wichtigste Tagesordnungspunkte bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Pullenried war die Abstimmung über die Aufnahme eines Mitpächters sowie ein umfassender Jagdbericht.

Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Reinerlös aus der Jagdnutzung erst wieder im Jahre 2017 ausbezahlt wird. Vorsitzender Albert Thanhäuser gab bekannt, dass der Abschussplan für Rehwild für die Jahre 2016 bis 2019 festgelegt wurde. Dies geschah anhand eines Gutachtens der Bayrischen Staatsforsten nach dem derzeitigen Bestand der Waldverjüngung. Es sei ein neuer Jagdkataster eingegangen, Besitzstandsänderungen gebe es allerdings nicht.

In seinem Bericht über das vergangene Jagdjahr stellte Mark Liebermann fest, dass es insgesamt wieder ein ruhiges Jahr ohne nennenswerte Wildschäden oder anderweitiger Probleme war. Der Abschussplan für Rehwild wurde erneut erfüllt, Schwarzwild dagegen kam "ungeschoren" davon; Enten, Krähen und Füchse aber nicht.

Die letzten beiden milden Winter gaben den Hasen mehr Überlebenschancen; der derzeitige vermehrte Zwischenfrucht-Anbau sei diesbezüglich äußerst vorteilhaft, auch für die Vogelwelt. Beim Mähen kritischer Wiesen solle mit den Jägern frühzeitig Verbindung aufgenommen werden, um Kitze zu retten. Die Jäger Rudolf Teplitzky und Mark Liebermann dankten den Jagdgenossen für die sehr gute Zusammenarbeit. Bei der anschließenden schriftlichen Abstimmung zur Aufnahme eines Mitpächters erhielt Mark Liebermann einstimmig das Vertrauen.
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