Marktsonntag zum Genießen

Eine Augenweide bot der Außenbereich beim Bauzentrum Herzog mit vielen Ideen für die Gartengestaltung.
Lokales
Oberviechtach
29.09.2015
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Die Sonne lachte vom Himmel und ließ die Gäste zum verkaufsoffenen Sonntag in Scharen in die Stadt strömen. Der Michaelimarkt in Oberviechtach hat bis heute nichts von seiner Anziehungskraft verloren. Nur die Anzahl der Standler sorgte für etwas Verwirrung.

Blauer Himmel und Herbstsonne - waren abgesehen von dem kühlen Lüfterl, das sich bei verborgener Sonne schnell bemerkbar machte - schon ein Garant für einen tollen Marktsonntag. Es stimmte auch alles. Vor allem in den Nachmittagsstunden steigerte sich das Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsstraßen immer mehr und die neue Ampel-Verkehrsregelung bestand ihre erste Feuertaufe mit Bravour.

Flohmärkte ziehen an

Warf man am Nachmittag einen Blick auf die Nummernschilder so konnte man auch die Landkreise Neustadt/WN und Cham sehr zahlreich ausmachen. Die Parkmöglichkeiten rund um die Altstadt nahmen die Gäste ohne Probleme auf. Leider waren nur zwei Standler am Marktplatz eingetroffen und so war das "Kirwa-Angebot" mehr als überschaubar. Bestens bestückt war dagegen der Flohmarkt beim Profimarkt am Bahnhof mit tollen Schnäppchen. Das war aber erst der Anfang, denn als nächstes Ziel bot sich im Industriegebiet Ost das Gelände der Firmen Herzog und Lindner für einen Besuch an. Hier gab es einen noch zahlreicher bestückten Flohmarkt, wozu ein Kinderkarussell und eine Kletter- und Hüpfburg für die Kinder aufgebaut waren. "Beim Tag der offenen Tür" gab es eine Bewirtung mit Weißwurstfrühschoppen, Mittagstisch und Nachmittagskaffee mit musikalischer Unterhaltung.

Schließlich war auch noch der Altstadtbereich (Bahnhofstraße und Marktplatz), als offizieller und traditioneller Mittelpunkt des Michaelimarktes aufzusuchen. Zu den zwei Standlern hatte sich der Roßwurst-Verkaufswagen gesellt, doch die besondere Aufmerksamkeit zogen heuer die Jäger der BJV-Kreisgruppe Oberviechtach mit ihrem Vorsitzenden MdL Alexander Flierl auf sich.

Mit Pfeil und Bogen

"Wildbret wird hier als gesundes, hochwertiges und regionales Lebensmittel beworben", erklärte Flierl. Das Angebot reichte von Rehgulasch, Wildburger, Rotwildsteaks bis Wildschweinleberkäse. An präparierten Tieren informierten die Jäger über Lebensweise und Lebensraum der heimischen Tierwelt. Die Kinder holten sich ihre Tassen aus dem Ferienprogramm ab und übten sich mit Pfeil und Bogen. Am Nachmittag hatten viele Fachgeschäfte geöffnet, die sich über einen zufriedenstellenden Umsatz freuten. (Im Blickpunkt)
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