Militärpfarrer Theo Margeth richtet Appell an die Gäste der Waldweihnacht am ...
Das Zeitkonto sorgsam verwalten

Neben den Soldaten waren auch zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung der Einladung zur Waldweihnacht der Patenkompanie gefolgt. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
15.12.2014
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"Was du mit den 86 400 Sekunden, die du täglich zur Verfügung hast anfängst, liegt in deiner Hand. Du selbst bestimmst, ob du sie sinnvoll nutzt oder sinnlos verschleuderst. Abgerechnet wird aber, wenn dir der Herrgott einmal kein Zeitkonto mehr zur Verfügung stellt und dich abberuft." Dies sagte der katholische Militärseelsorger aus Weiden, Diakon Theo Margeth, bei der Waldweihnacht und appellierte: "Wir sollten uns das täglich vor Augen führen!"

Die Patenkompanie der Stadt Oberviechtach, das 2./Panzergrenadierbataillon 122, hatte zur Andacht in der Nähe des Westtores der Grenzlandkaserne eingeladen. Am Standortübungsplatz fanden sich viele Gäste zur traditionellen Waldweihnacht ein, welche die Jahre zuvor in der Nähe der Standortschießanlage stattgefunden hatte.

Der "Spieß", Oberstabsfeldwebel Siegfried Ertl, hieß die Gäste willkommen. In der vorweihnachtlichen Feierstunde wurde besonders für die im Einsatz befindlichen Soldaten gebetet, damit sie unbeschadet an Leib und Seele wieder in die Heimat zurückkehren können. Der Militärseelsorger mahnte, sorgsam mit dem "Zeitkonto" des Lebens umzugehen, die Sekunden sinnvoll zum Wohle der Mitmenschen einzusetzen und sie nicht sinnlos mit Neid, Hass oder Gier nach irdischen Gütern zu verschwenden.

Nach der Feierstunde lud die Patenkompanie die Gäste und Soldaten zu heißem "Grenadierpunsch" oder alkoholfreien Glühwein, Plätzchen, Stollen und guter Unterhaltung ein. Damit wurde auch diese Waldweihnacht wieder zu einer schönen gemeinsamen Feier der Soldaten mit dem "Kriegerverein Oberviechtach", der Reservistenkameradschaft und der zivilen Bevölkerung.
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