Mit Alzheimer nicht alleine

Josefine Hirn (Fünfte von links) sowie Rita Sebald und Regina Suttner (Siebte von links) gehören mit weiteren Experten zum Team, das mit VDK-Ortsvorsitzendem Peter Fugmann (Dritter von rechts) und Burkhard Schattenmann vom Diakoniezentrum (rechts) eine Vortragsreihe über Alzheimer und Demenz abgestimmt hat. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
06.10.2014
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Alzheimer wird zur Volkskrankheit. Immer mehr Menschen leiden unter Demenz. In einer Vortragsreihe "Demenz - die neue Volkskrankheit?" nimmt sich der VdK dieses brisanten Themas an.

Nicht nur Rechtsauskünfte in sozialen Fragen bietet der Sozialverband VDK seinen Mitgliedern an, auch für Gesundheitsthemen und Rentenfragen bietet er Experten auf. In der Reihe "Irre menschlich - 2014" widmeten sich der VDK-Ortsverband und die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Schwandorf dem Themenkomplex "Alzheimer - mitten unter uns".

Auf Einladung von Karl-Heinz Stoppa traf sich eine Expertenrunde unter der Leitung des Ortsvorsitzenden Peter Fugmann im Alten- und Pflegeheim zur Beratung und Ausarbeitung der einzelnen Themen. Dabei warnte Burkhard Schattenmann vom Schwandorfer Diakoniezentrum vor der Verharmlosung dieser Krankheit. Alzheimer sei eine Volkskrankheit, und immer mehr Menschen würden an Demenz leiden. "Aber solange man nicht selber davon betroffen ist, nimmt man sie meistens gar nicht wahr."

Am Dienstag, 7. Oktober, findet der erste Vortrag im Mehrzweckraum des Seniorenheims statt mit dem Thema "Demenz - die neue Volkskrankheit?" Professor Dr. Thomas Henze vom Reha-Zentrum Nittenau wird sich dazu äußern und auch Fragen beantworten. Die Psychogerontologin Heidrun Sindilariu gibt am 14. Oktober in ihrem Vortrag Tips zum "Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen". Zum Finale dieser Themenreihe treten am 21. Oktober mehrere Experten an: Regina Suttner von der Lebenshilfe Schwandorf , von der Fachstelle für pflegende Angehörige Nittenau Juliane Wudtke und von der Knappschaft Andreas Kaiser. "Sie sind nicht alleine" steht hier als Überschrift. Es geht in erster Linie um "Hilfen für Menschen mit Demenz und deren Angehörige". Dabei werden vom Sanitätshaus Tiedeken Hilfsmittel für demente Menschen im häuslichen Bereich vorgestellt.

Alle drei Vorträge finden bei freiem Eintritt im Mehrzweckraum des Seniorenheims, An der Allee 1, jeweils um 19 Uhr statt. Ansprechpartner sind Peter Fugmann und Burkhard Schattenmann.
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