Mit der Liebe Gottes beschenkt

Diese Familien nahmen mit ihrem Täufling des Jahres 2014 am Gedächtnisgottesdienst teil. Links Dekan Alfons Kaufmann. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
12.01.2015
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Die Taufe ist ein Geschenk, das nicht erst verdient werden muss. Darauf wies Stadtpfarrer Alfons Kaufmann am Sonntag hin. Elf Familien hatten sich mit ihrem Täufling aus dem Jahr 2014 zum Gedächtnisgottesdienst in der Pfarrkirche St. Johannes versammelt.

"Gott hat den Getauften angenommen als sein Kind. Eltern und Paten versprechen dabei, ihre Kinder im Glauben zu erziehen. Die Taufe darf kein leeres Ritual sein, nach dem dann nichts mehr kommt."

Dies machte Dekan Kaufmann beim Taufgedächtnisgottesdienst deutlich, den die Pfarrgemeinde mit den Familien und den Täuflingen des Vorjahres feierte. Schon ab 9 Uhr konnten die jungen Familien ein gemeinsames Frühstück genießen, zu dem sie der Pfarrgemeinderat ins Pfarrheim eingeladen hatte. Zu Beginn der Messe wies Kaufmann darauf hin, dass der Festtag "Taufe des Herrn" für die Erwachsenen ein guter Anlass sei, "dass wir an unsere eigene Taufe denken".

Er gab in seiner Ansprache über dieses Ursakrament, mit dem jeder mit der Fülle der Liebe Gottes beschenkt wurde, zu bedenken: "Wie ist das jetzt bei mir? Wie antworte ich in meinem Leben darauf?" Der Geistliche lud die Familien ein, sich um das Taufbecken vor dem Volksaltar zu versammeln. Er segnete das Wasser und bekreuzigte jedes Kind damit.

Das vom Volk gesungene Lied "Fest soll mein Taufbund immer stehn" bekräftige nochmals das einstige Taufversprechen, während alle Kirchenbesucher mit dem Taufwasser besprengt wurden. Am Ende des Gottesdienstes gab der Stadtpfarrer jedem Kind ein Taufwasserfläschchen als Erinnerung an die Gedächtnisfeier mit nach Hause.
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