Mit King Elvis und Frauenpower

Bei den "Boarischen" oder beim "Zillertaler Hochzeitsmarsch" war schon ein wenig Kondition gefragt. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
27.01.2015
2
0

Nun kommt auch in Oberviechtach der "Faschingsexpress" so richtig ins Rollen. Es wird auch Zeit, denn Mitte Februar ist alles schon wieder vorbei. Einer der beliebtesten Faschingsbälle im Stadtgebiet ist der Kolpingball im Pfarrheim.

Der Kolpingball erinnert immer noch ein wenig an die "Schwarz-Weiß-Bälle" früherer Zeiten, wenn er jetzt auch schon ein wenig bunter und die Stimmung deutlich besser geworden ist. Da die Kolpingfamilie ein christlicher Verein ist, durften natürlich auch nicht Pfarrer Alfons Kaufmann, Kaplan Konrad-Maria Ackermann, Diakon Hans Winter, die Ministranten und eine Abordnung des Kolping-Spielmannszug neben vielen Vereinen aus dem Stadtgebiet fehlen

Ihnen entbot der Vorsitzende Michael Herzog seinen Willkommensgruß und forderte sie auf, munter das Tanzbein zu schwingen. Das taten die Ballgäste zunächst zu gediegenen Walzerklängen. Aber bei den "Boarischen" oder beim "Zillertaler Hochzeitsmarsch" war dann schon ein wenig mehr Kondition gefragt. Mit den "Oberpfälzer Schlawinern", die zum ersten Mal auf dem Kolpingball spielten, hat Vorsitzender Herzog einmal mehr einen Glücksgriff getan. Sie spielten in einer großen musikalischen Bandbreite Schlager von einst, Hits aus der großen Rockzeit bis hin zum "Englischen Walzer", der zum Schweben über die Tanzfläche einlud. Dazu begeisterte das Trio "Adi, Birgit und Franz" mit tollem Gesang und hob den Umsatz in der Bar: nach langen und fetzigen Runden war schon hin und wieder eine "innere Abkühlung" notwendig. Das Tanzmariechen der Faschingsgarde "Grün-Weiß", Sophie, fegte über die Bühne, zeigte akrobatische Überschläge und zog die Ballgäste, die mit Beifall nicht sparten, schnell in ihren Bann.

Ein weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Prinzengarde, die zu ihrem 25-jährigen Jubiläum einmal mehr ein Höchstleistung bot. Wobei einmal auch Präsident Mike Welnhofer dafür gedankt werden muss, dass er diese tolle Truppe nun schon seit 25 Jahren zusammenhält. Nachdem die "Schlawiner""ein paar flotte Melodien für die "feschen Weiberleut" gespielt, an "King Elvis" erinnert und mit flotten Dreherrunden die Ballgäste ein wenig ausgepowert hatten, zeigten ihrerseits die "Grün-Weißen" bei ihrem Showtanz echte "Frauenpower". Da konnten am Ende Zugaberufe gar nicht ausbleiben.

Obwohl die Familie Gresser die Ballgäste über den ganzen Abend hin weg gut versorgt hatte, forderte die Band im Gedenken an Udo Jürgens "aber bitte mit Sahne". Fazit: Ein gelungener Kolpingball und nun darf man sich schon auf die nächsten Bälle freuen, die mit dem Feuerwehrball am Rosenmontag und dem "Kehrausball" im Pfarrheim einen Tag später ihren Abschluss finden.
Weitere Beiträge zu den Themen: Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.