Mit Kübelspritze und Holzfass

Die Führungskräfte der Feuerwehren Gaisthal und Oberviechtach stießen nach dem erfolgreichen Ehrenpatenbitten auf ein gutes Gelingen der Festtage an. Bild: gl
Lokales
Oberviechtach
18.05.2015
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Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und so machte sich die Feuerwehr Oberviechtach zum Ehrenpatenbitten nach Gaisthal auf. Vor der Zusage, das Jubiläumsfest zum 150-jährigen Bestehen zu unterstützen, warteten einige nicht ganz leichte Aufgaben auf die Gäste.

Die Feuerwehr Oberviechtach warb am Samstag, angeführt von der Stadtkapelle, bei der Gaisthaler Wehr um die Übernahme der Ehrenpatenschaft. Zum Empfang der Jubelwehr hatten sich alle in der Feuerwehr vertretenen Generationen, sowie ein Großteil der Bevölkerung von Gaisthal und Rackenthal, unter der Dorflinde bei der Laurentiuskirche versammelt.

Mit Fußtritt klappt's

Doch der Einzug wurde durch ein Band versperrt, hinter der die Führungskräfte der Wehr mit Vorsitzenden Alois Sorgenfrei, Stellvertreter Christian Braun, Kommandanten Josef Fleißer mit Stellvertreter Johannes Gillitzer sich nach dem Anliegen der Nachbarwehr erkundigten. Dies wurde durch Festleiter Paul Bauer auch im Namen von Vorsitzenden Johann Rossmann und den Kommandanten Dietmar Hein und Ferdinand Roßmann in sinnigen Worten vorgetragen. Doch vor einer Antwort gab es noch einige Bedingungen zu erfüllen. Die Kommandanten mussten eine Kübelspritze mit Wasser aus der Ascha füllen und damit einen Eimer umspritzen. Der Wassertransport klappte, doch beim Eimer war noch ein Fußtritt erforderlich. Die beiden Vorsitzenden mussten danach zeigen, wie schnell sie eine Flasche Bier leeren können. Letztlich wurde noch der Vortrag der Bitte, auf einer Holzlatte kniend, gefordert. Danach gab es vom Vorsitzenden Alois Gillitzer mit einem lauten "Ja" die Zustimmung. Gemeinsam durchtrennten die Führungskräfte das Band und mit dem Zusammenschluss von zwei B-Schläuchen wurde eine gelungene Verbindung demonstriert.

Gemeinsame Feier

Als Gastgeschenk wurde vor Ort noch ein Fass mit Gerstensaft angezapft und auf das Gelingen des Jubiläumsfestes im Juli angestoßen. Es folgte ein Standkonzert der Stadtkapelle, wobei sich in Anwesenheit der Bürgermeister Heinz Weigl und Birgit Höcherl die Mitglieder beider Feuerwehren beschnupperten bis das Bierfass geleert war. Die Stadtkapelle führte danach den Zug zur Unterstellhalle am ehemaligen Bahnhof an, wo es bei einer entsprechender Bewirtung einen Vorgeschmack auf das Jubiläumsfest gab.
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