Mühsamer "Aufstieg" auf den 36 Meter hohen Kirchturm - Von den mächtigen Kirchenglocken ...
Ein wenig Bammel vor dem "Gebimmel"

Bei der Kirchenführung richtete Günther Flierl die Blicke der Besucher immer wieder auf die aussagekräftigen Deckengemälde und die Kostbarkeiten in der Pfarrkirche. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
19.08.2015
0
0
Mehr Erwachsene als Kinder haben sich im Rahmen des Ferienprogramms für die Kirchenführung durch Kirchenpfleger Günther Flierl interessiert und auch den mühsamen "Aufstieg" auf den 36 Meter hohen Kirchturm auf sich genommen.

Der Lohn dafür war ein herrlicher Blick aus großer Höhe auf den Oberviechtacher Marktplatz. Doch die mächtigen Kirchenglocken flößten sowohl den Kindern, als auch den Erwachsenen mächtigen Respekt ein. Und als dann auch noch in unmittelbarer Nähe der Zeitschlag des Metallhammers auf eine der Glocken ertönte, zuckten sie schon zusammen und traten gerne wieder den Abstieg aus dem Glockenturm an. Flierl richtete die besondere Aufmerksamkeit der Kinder und Erwachsenen auf die kleine Bilderausstellung im Rückraum der Kirche, die die Kirchenerweiterung von 1963 - 1965 zeigt.

Er führte die Blicke auf die aussagekräftigen Deckengemälde, auf die Altarbilder und auf das Taufbecken in der Taufkapelle, über dem auch der berühmteste Sohn unserer Stadt, Doktor-Johann-Andreas-Eisenbarth getauft worden ist. In der Höhe des Kirchturms informierte Flierl die Besucher darüber, dass die große Glocke Christus dem König, eine der Glocken der Gottesmutter Maria und die weiteren Glocken Michael dem Kämpfer und Johannes dem Täufer, dem Kirchenpatron, geweiht sind. Die fünfte und kleinste Glocke (die Sterbeglocke), läutet nur dann, wenn ein Angehöriger der Pfarrei verstorben ist; sie ist um 1700 gegossen worden.

Nach einem Blick aus dem Fenster, auf das Museum oder den Marktplatz ging es wieder an den Abstieg, wo im Inneren, oberhalb des großen Kirchturmuhrgehäuses noch einmal Station gemacht wurde und die Besucher oberhalb der Kirchendecke einen Blick in den Giebel werfen durften, was noch nicht viele Gläubige gesehen haben. Beeindruckt, aber froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, kamen die Kirchenbesucher wieder unten an. Da alle Kinder gut aufgepasst und sich auf den Turm getraut hatten, bekamen sie von Günther Flierl sogar noch einen "Eisgutschein" zum Abschied.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.