Museumssaison in Marktmühle eröffnet - Wilfried Neuber unermüdlicher Motor
Zum Schmuckstück herangereift

Das von ihm erworbene Altarbild (von Kunstmaler Lorenz Lehner gemalt) überreichte Dr. Karl-Heinz Foißner (links) an den Vorsitzenden des Museumsvereins, Wilfried Neuber, aus Anlass der Saisoneröffnung. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
07.05.2015
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"Hiermit darf ich die 10. Museumssaison in diesem Haus offiziell für eröffnet erklären". Mit diesen Worten öffnete der Leiter des Doktor-Eisenbarth- und Stadtmuseums, Dr. Karl-Heinz Foißner, am ersten Maifeiertag die Türen für die Besucher, welche bis Ende Oktober die Museumsräume und die Sonderausstellungen sowie die sonstigen Veranstaltungen besuchen möchten.

Bei einer kleinen Feier mit Sektumtrunk begrüßte der Museumsleiter besonders den neuen Ehrenbürger, Altbürgermeister Wilfried Neuber, den er für seine Museumsarbeit als den "unermüdlichen Motor im Museum" bezeichnete. Im Namen der Museumsführer überreichte Juliane Demleitner ein Bild aller Museumsführer.

"Alles Alte, soweit es den Anspruch darauf verdient hat, sollen wir lieben, aber für das Neue sollen wir eigentlich leben". Mit diesem Zitat von Theodor Fontane begründete Foißner die vollendete "Weiterentwicklung" des Hauses, welche seinen Worten nach die ehemalige Marktmühle zu einem Schmuckstück heranreifen hat lassen. Auch die Umsetzung des neuen, inzwischen ausgereiften museumspädagogischen Konzepts hat inzwischen konkrete Formen angenommen. Dank auch der unermüdlichen und liebevollen Arbeit von Theresia Pregler welche sich darüber hinaus vorbildlich um alle Belange des Museums kümmert.

Foißner stellte in Aussicht, dass künftig das Museumsangebot nicht mehr nur auf die Stadt oder den Landkreis beschränkt sei, sondern weit über die Landkreisgrenzen hinaus wirken soll. Als Highlights des Monats empfahl er den zweiten Teil des geschichtsträchtigen Vortrags am 7. Mai von Rudolf Lohwasser mit dem Titel "Geschichte der Ortenburger". Weiter machte er aufmerksam auf die am 16. Mai stattfindende Ausstellungseröffnung der Künstlerin Schwarz - Orlowa. In ihrem Bilderzyklus mit dem Titel "Wohin bin ich?" wählte sie das heutzutage omnipräsente Thema Alzheimer. Mit einem kurzen Rückblick auf das Museumsjahr 2014 rief Wilfried Neuber das Vereinsjubiläum des Museumsvereins am 1. Mai vergangenen Jahres und die Fertigstellung der Weiterentwicklungsmaßnahme mit einer Investitionssumme von 180 000 Euro in Erinnerung. Die Besucherzahlen erreichten allerdings mit 3 286 Besuchern nicht ganz die Rekordzahl des Eisenbarth-Jubiläumsjahres 2013. Für den ersten Teil 2015 können allerdings bis jetzt schon sensationelle Zahlen festgestellt werden. Mit bis jetzt rund 1 800 ist bereits der übliche Jahresdurchschnitt erreicht.
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