Musikgenuss zum Jubiläum

Stadtpfarrer Alfons Kaufmann bedankte sich für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Die Mitwirkenden waren Laurenz Rahm (Orgel), Veronika Miller-Wabra (Harfe) und dahinter die Sänger Max Mathes (von links), Leonhard Bayerl und Josef Niederalt. Das Erinnerungsbild anlässlich des MMC-Jubiläums zeigt außerdem Ehrenobmann Josef Vögl (von rechts), Bannerträger Michael Ruhland und Obmann Michael Rahm. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
14.09.2015
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Die Marianische Männerkongregation (MMC) beging am Samstag ihren 80. Geburtstag. Sie beschränkte sich auf einen feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Dieser erhielt durch die musikalische Gestaltung seine besondere Note.

Genau fünf Jahre ist es her, dass die MMC Oberviechtach das 75-jährige Bestehen im großen Rahmen feierte. Diesmal waren die Sodalen mit allen Gläubigen am Festtag "Maria Namen" zum Vorabendgottesdienst eingeladen.

Mit alter Standarte

Sehr gut gefüllt hatte sich das Gotteshaus, in dem Stadtpfarrer und Präses Alfons Kaufmann die Messe zelebrierte. Auf der linken Seite im Altarraum stand Fahnenträger Michael Ruhland mit dem imposanten Banner aus der Gründerzeit. Gegenüber, vor dem Sebastiani-Altar, hatte sich die Diplommusikerin Veronika Miller-Wabra mit ihrer Harfe zusammen mit drei MMC-Sängern positioniert. Nicht zu sehen war das jüngste MMC-Mitglied Laurenz Rahm (15) an der Orgel. Er spielte gleich zu Beginn beim Volksgesang "Nun jauchzt dem Herren alle Welt" und leistete damit seinen ersten größeren "Auftritt" mit Bravour.

In der Predigt verglich der Präses Neil Armstrong mit Maria. Es seien zwei Menschen, die auf ihre Weise groß sind. Er sagte: "Maria ist nicht groß, weil sie etwas geschaffen hat aus eigener Kraft. Maria ist groß, weil Gott Großes an ihr getan hat und weil sie dazu Ja gesagt hat, weil sie sich in den Dienst nehmen hat lassen". Sie sei eine Frau, die als Mutter das Scheitern ihres Sohnes erleben musste. Sie sei Jesus Christus nachgefolgt und habe das Kreuz genommen.

Himmelskönigin

Exzellente Harfentöne zauberte Veronika Miller-Wabra aus ihrer Liederharfe hervor, dessen Wohlklang bis in die hinteren Reihen der Kirche gut zu vernehmen war. Dies besonders bei dem anspruchsvollen Stück "Rondoletto" nach der Lesung oder auch später beim "Menuett aus Sachrang".

Der Dreigesang der Sodalen beeindruckte die Besucher unter anderem mit den Liedern "Maria Himmelskönigin" und "O Gottesmutter voll der Gnaden", wozu die Begleitung durch die Harfenistin wie das Tüpfelchen auf dem "i" wirkte. Pfarrer Alfons Kaufmann dankte abschließend besonders Frau Miller-Wabra für das schöne Spielen aber auch den Sängern und dem Organisten. Dies mündete ganz spontan in einen kräftigen Applaus durch die Kirchenbesucher.

Mit dem Lied "Milde Königin gedenke" beendeten die Gläubigen zusammen mit den Sodalen des Jubelvereins unter Orgelbegleitung den festlichen Gottesdienst.
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