Muskelspiel des Regenwurms

Als Belohnung für die erfolgreiche Teilnahme an den Experimenten, verteilten die Seminaristen Urkunden und Sachpreise an die Jungforscher. Bilder: pso (2)
Lokales
Oberviechtach
05.11.2014
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"Die genialen Glühwürmchen" titelt der biologische Wettbewerb, den zwölf Oberstufenschüler des Ortenburg-Gymnasiums für die Grundschulen der Region entwickelt haben. Die 25 besten Teilnehmer traten nun zur zweiten Runde an. Beim Experimentieren waren Nase, Ohren und Augen gefordert.

In ihrem Projektseminar "Junge Forscher braucht das Land - Wettbewerb für Grundschüler" hatten die Oberstufenschüler unter der Leitung von Studienrätin Stefanie Meier die Aufgabe, einen biologischen Wettbewerb für Grundschüler der dritten und vierten Jahrgangsstufe zu entwerfen. Dieser Wettbewerb wurde in zwei Runden unterteilt. Die Aufgaben für den ersten Durchlauf im Frühjahr 2014 gingen in schriftlicher Form an die Grundschulen der Region.

In Geschichten verpackt

Die Gymnasiasten hatten dafür vor allem experimentelle Aufgaben aus dem Themenbereich "Sinnesorgane bei Mensch und Tier" erarbeitet und diese in eine kindgerechte Geschichte verpackt. Die Teilnehmer sollten dann die Aufgaben innerhalb von acht Wochen lösen. Bis Juni waren dann am Ortenburg-Gymnasium auch zahlreiche, sehr ansprechende Lösungsvorschläge eingegangen. Diese wurden von den P-Seminarteilnehmern ausgewertet. Im Anschluss erhielten alle eine Urkunde.

Riech- und Hörkästen

Die 25 besten Teilnehmer wurden kürzlich ans Ortenburg-Gymnasium eingeladen, um dort die zweite Wettbewerbsrunde zu bestreiten. Nach der Begrüßung durch Oberstudiendirektor Günter Jehl und den Sprecher des P-Seminars, Sebastian Winkler, wurden die Grundschüler mit acht Aufgaben konfrontiert. Es handelte sich dabei um Experimente mit Regenwürmern, Fühl-, Riech- und Hörkästen sowie Mikroskopen. Die Grundschüler führten diese in mehreren Stationen durch und bearbeiteten nach jedem Experiment die Aufgabenstellung.

Siegerehrung

Anschließend konnten die kleinen Forscher bei einer Schulhausrallye vom wissenschaftlichen zum spielerischen Teil übergehen, wobei die Vorstellung des Gebäudes im Vordergrund stand. In der Zwischenzeit wurden die Aufgaben ausgewertet. Bei der Siegerehrung gab es Urkunden und zahlreiche, von den Oberstufenschülern organisierte Preise. Platz eins bis drei belegten Bruno Winter, Lena Schmitzer und Malina Betz von der Doktor-Eisenbarth-Schule Oberviechtach.
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