Neue Perspektiven für Bauherrn

Rund um das Schützenheim entstehen "Am Sandradl" elf neue Bauplätze mit Flächen zwischen 660 und 828 Quadratmetern. Bild: Portner
Lokales
Oberviechtach
14.11.2014
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Im "Sandradl" lässt es sich gut wohnen und leben. Ab dem Frühjahr wird hier ein neues Baugebiet mit elf Bauparzellen entstehen mit Bauplätzen zwischen 660 und 828 Quadratmetern.

In der Stadtratssitzung am Dienstagabend stellte Amtsrat Peter Spichtinger den in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Weiß erstellten Bebauungsplan "Sandradl II" vor. Der Entwurf sieht ein Baugebiet mit elf Bauparzellen mit Flächen von 660 bis 828 Quadratmetern vor.

Große Nachfrage

Im Norden verbindet ein Fuß- und Radweg die Bürgermeister-Neuber-Straße mit der bestehenden Straße westlich des Schützenhauses. Diese Straße soll im Hinblick auf den gewünschten Wohncharakter des neuen Bauquartiers als Spielstraße beschildert werden. Damit die bestehende Straße westlich des Schützenhauses nicht aufgegraben werden muss, werden alle Versorgungsleitungen in einem circa 2,5 Meter breiten Versorgungsstreifen entlang der östlichen Grenzen der Bauparzellen 1 bis 5 verlegt.

Die Decke dieses Versorgungsstreifens kann je Parzelle einen öffentlichen Stellplatz aufnehmen. Zulässig sind zwei Vollgeschosse; die im Plan vorgeschlagene Hauptfirstrichtung kann um 90 Grad gedreht werden. Laut Spichtinger liegen bereits sieben Bewerbungen für das Bauareal vor. Der Stadtrat stimmte dem Planungsentwurf einmütig zu. Die Bürger und die sogenannten Träger öffentlicher Belange haben nun einen Monat Zeit, ihre Stellungnahmen abzugeben.

Dann wird der Stadtrat die Einwendungen abwägen und den Bebauungsplan als Satzung beschließen. Auch in Sachen Breitbandausbau geht es voran. Johann Löschner informierte über die interkommunale Zusammenarbeit mit dem Markt Moosbach. In seiner Sitzung am 29. Juli hat der Stadtrat beschlossen, den Breitbandausbau in interkommunalen Zusammenarbeit mit einer Nachbarkommune anzugehen. Durch die Interkommunale Zusammenarbeit kann der Förderhöchstbetrag, der für Oberviechtach bei 900 000 Euro liegt, um 50 000 Euro erhöht werden.

Da die Marktgemeinde Moosbach sowohl technisch in einem Teilbereich mit dem Ortsnetz Pullenried verbunden ist und sich auch im Förderverfahren im geeigneten Zeitfenster befindet, wurde am 28. Oktober eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Geänderte Vorgaben

Zur Markterkundung und zum Auswahlverfahren verwies Löschner auf die geänderte Breitbandrichtlinie, die für zeitliche Verzögerungen sorgte. Nach Ablauf der Einstellungsfrist Ende Oktober steht wie erwartet fest, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau der Netze in Oberviechtach von allen angeschriebenen Netzbetreibern nicht vorgesehen ist. Der Ausbau wurde jedoch bei entsprechender Beteiligung der Stadt an der sogenannten wirtschaftlichen Lücke von einigen Netzbetreibern in Aussicht gestellt.

Der nächste Förderschritt ist nun die Bekanntmachung des Auswahlverfahrens mit Einstellung ins Breitbandportal und auf der Homepage der Stadt. Da diese Einstellung in Abstimmung mit dem Markt Moosbach erfolgen muss, kann dies erst ab Mitte November erfolgen. Die Veröffentlichungszeit des Auswahlverfahrens beträgt derzeit etwa sechs Wochen. Danach kann entsprechend der eingegangenen Angebote der Netzbetreiber ausgewählt werden.it dieser Vorgehensweise war der Stadtrat einverstanden.

Reine Formsache war der Beitritt der Stadt zum lokalen Bündnis für Familien im Landkreis Schwandorf. Mittlerweile sind bereits 17 Kommunen beigetreten. Bürgermeister Heinz Weigl erinnerte, dass Oberviechtach bereits 2009 als familienfreundliche Kommune ausgezeichnet wurde und man das Netzwerk für einen familienfreundlichen Landkreis auch künftig unterstützen möchte.
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