Noch heißer als die Sierra Madre

Vom "Zillertaler Hochzeitsmarsch" über "Setz di nieder, ruck ma zamm" bis hin zur Hymne "Sierra Madre": Die Schürzenjäger hatten ihr Publikum von der ersten Minute an im Griff und gaben im Festzelt richtig Vollgas. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
12.07.2015
7
0

Es war "Schürzenjägerzeit" - und der Festplatz bebte: Als die Musiker aus dem Zillertal beim Feuerwehrfest ihren Hochzeitsmarsch ins Publikum donnerten, hüpfte, tanzte und sprang fast das gesamte Zelt. Ein Lied über eine berühmte Wüste durfte an diesem Abend ebenfalls nicht fehlen.

Die Erwartungen der Organisatoren hatten sich erfüllt: "Wenn der Abend mit den Schürzenjägern läuft, kann beim Fest schon fast nichts mehr schiefgehen", wurde im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Oberviechtacher Feuerwehr gehofft. Und der Abend schlug wie eine Bombe ein, das Publikum ging von der ersten Minute an voll mit.

Absoluter Festhöhepunkt

Mit dem "Zillertaler Hochzeitsblues" eröffneten Alfred Eberharter (Ziehharmonika), Alf Eberharter (Schlagzeug), Stevy Wilhelm (Gesang), Akustikgitarrist und Sänger Hannes Hintersteiner, Bassist Andy Marberger und E-Gitarrist Georg Daviotis einen tollen Abend, der den Gästen im rappelvollen Zelt wohl noch lange als absoluter Höhepunkt des Feuerwehrfestes in Erinnerung bleiben wird.

Das ganze Bierzelt war in Feier- und Partylaune: "Ihr seid der Wahnsinn" sprachen die Musiker dem Publikum immer wieder ein Kompliment aus. Die hüpfende, tanzende und singende Menge war fast nicht zu bremsen. Und wer keinen Platz mehr vor der Bühne fand, suchte sich eben die Bierbank als Tanzfläche und ließ sich dort von der tollen Stimmung anstecken.

Beim bekannten "Zillertaler Hochzeitsmarsch" brachte die Band nahezu das gesamte Bierzelt in Bewegung, zwischendurch zeigten die Schürzenjäger ihren Fans den "Regenbogen", und spätestens beim "Setz di nieder, ruck ma zamm" konnte wegen des dichten Gedränges im Zelt sowieso schon keiner mehr umfallen. Es war eben alles "Logo logo".

Tausendfacher Chor

Ein eindrucksvolles Bild bot sich, als sich zum Schlussakkord mehrere tausende Hände in die Höhe reckten und die Fans aus voller Brust "Sierra Madre" - wohl die Schürzenjäger-Hymne schlechthin - gemeinsam mit der Band anstimmten. Und es kam fast ein wenig Wehmut auf, als sich die sechs Musikanten mit diesem Lied vom Oberviechtacher Publikum und wohl auch vielen neuen Fans verabschiedeten. Gleich am Sonntag ging es für sie im ZDF-Fernsehgarten erneut auf die Pirsch.

Zum Auftakt des Festabends hatte das Duo "Boarisch Buam Xpress" das Publikum in Stimmung gebracht. Auch sie bekannten angesichts der ausgelassenen Menge musikalisch: "Es ist so schön, ein Musikant zu sein."
Weitere Beiträge zu den Themen: Juli 2015 (8666)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.