Oberstleutnant Marc Nitschke verabschiedet - Neuer stellvertretender Bataillonskommandeur ist ...
Abschied mit "weinenden Augen"

Oberstleutnant Marc Nitschke (rechts) geht mit "weinenden Augen" von Oberviechtach weg, Oberstleutnant Henry Kunze (links) wollte in die Eisenbarth-Stadt und freut sich auf seine nun schon dritte Verwendung in der Grenzlandkaserne. In der Mitte Bürgermeister Heinz Weigl. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
13.10.2014
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"Ich gehe mit weinenden Augen, die schöne Zeit hier werde ich nie vergessen. Ich wünsche Oberviechtach alles erdenklich Gute und danke für all das, was ich hier erleben durfte".

Diese Widmung hat der bisherige stellvertretende Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Marc Nitschke, bei seiner Verabschiedung durch Bürgermeister Heinz Weigl in das Oberviechtacher Gästebuch geschrieben. Und sich beim Bürgermeister für das sehr gute Miteinander zwischen den Soldaten und den Bürgern in den vergangenen fünf Jahren bedankt.

Gerne, so der scheidende Stabsoffizier, wäre er noch einige Zeit in Oberviechtach geblieben, doch nun freue er sich auch auf seine neue Aufgabe als Hörsaalleiter an der Offiziersschule des Heeres in Dresden. Es werde ihm sicher Freude bereiten, den künftigen Offizieren das nötige Rüstzeug für den Soldatenberuf zu vermitteln.

Auch Bürgermeister Heinz Weigl dankte dem scheidenden Offizier Marc Nitschke für die hervorragende Zusammenarbeit und dafür, dass er immer "geradeheraus" seine Meinung sagte und auch unpopuläre Dinge beim Namen nannte. "Ich werde Dich sehr vermissen", gab er Nitschke mit auf den Weg.

Die Nachfolge von Marc Nitschke als stellvertretender Bataillonskommandeur tritt Oberstleutnant Henry Kunze an, der in der Grenzlandkaserne Oberviechtach von 1991 bis 1993 eine solide Ausbildung zum Offizier erfuhr und vom Juli 2005 bis September 2008 als Kompaniechef der ersten Kompanie den Standort und das "Betriebsklima" zwischen den Soldaten und der Bevölkerung noch besser kennen lernte.

Das habe ihn auch bewogen, so Oberstleutnant Kunze, sich um diesen Dienstposten zu bewerben: er wollte einfach gerne wieder in Oberviechtach sein. Für so viel Sympathie für den Standort konnte Bürgermeister Heinz Weigl beiden Offizieren nur danken und ihnen für ihre neuen Tätigkeitsfelder das beste und viel "Soldatenglück" wünschen.
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