Offenes Singen sorgt für vielfältigen Ohrenschmaus und erhält heimisches Liedgut
Verstärkung für Lieblingslieder

Auswählen und einfach Mitsingen: Unter dieser Prämisse fehlte es nicht an Sängern beim Treffen im Gasthaus Gerber. Bild: nid
Lokales
Oberviechtach
27.09.2014
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"Die Getränke sind frei ...", so klang lediglich ein Lied am Samstag im Gasthaus Greber in Pullenried. Dabei lag das Vergnügen ganz wo anders.

Der Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) hatte zu einem Offenen Singen eingeladen. Und die sangesfreudigen Gäste hatten sich schon zu Beginn diese gern gesungene Parodie auf "Die Gedanken sind frei" gewünscht. Leonhard Bayerl freute sich über die vielen anwesenden Sangesfreudigen und Musikliebhaber; auch Kreisheimatpfleger Ludwig Berger befand sich darunter. Das melodische Fundament für den Gesang lieferten die Brüder Hans Kraus (Akkordeon) und Siegfried Kraus (Diatonische).

Aus den vorhandenen Vorlagen konnte jeder seinen Liederwunsch vorbringen. Dies bewirkte eine Vielfalt aus den verschiedenen Stilrichtungen. So gab es Lieder wie "Nach meiner Heimat", "Alls bloß koi Wasser niat", von der "dicken Erdäpflsuppn" oder den Zwiefachen "Tanzn taat i gern" oder auch "Aber d'Ochsn treib i niat aus".

Unverkennbar war bei allen die Freude am Singen. Und vielfach bereicherte der ein oder andere den Gesang spontan mit einer zweiten Stimme. Viele witzige Erzählungen hatte Leonhard Bayerl zwischendurch parat. An den erheiternden Zwischenspielen beteiligten sich auch Andreas Lobinger, Ernestine Niederalt und Zenzi Bauer sowie das Duo Niederalt mit lustigen Gstanzln.

Dem Oberpfälzer Volksliedkreis war es wichtig, mit dieser Veranstaltung wieder einen Beitrag zum Erhalt und zur Pflege des heimischen Liedgutes zu leisten. "So etwas sollte öfter abgehalten werden", äußerte sich ein Gast, nachdem das Feierabendlied nach mehr als zwei Stunden das offizielle Ende angekündigt hatte.
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