Psychische Instabilität erkennen

Rektor Rudolf Teplitzky (Dritter von links) freute sich zusammen mit Organisator Marco Kerscher (von links) und Konrektor Werner Winderl die Psychologin Christiane Schmermer, Abteilungsleiter Richard Glombitza und Schulamtsdirektor Georg Kick beim Fortbildungstag an der Doktor-Eisenbarth-Schule begrüßen zu können. Bild: weu
Lokales
Oberviechtach
27.10.2014
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In einer komplexer werdenden Gesellschaftsstruktur sehen sich Jugendliche vor immer größere Herausforderungen gestellt. Lehrkräfte werden verstärkt mit den Krisensituationen konfrontiert. Beim Fortbildungstag gab es Impulse für eine professionelle Hilfe.

"Nicht selten leiden junge Menschen unter schwierigen Beziehungen und gleichzeitig hohen Leistungserwartungen und spüren ein großes Maß an innerer Leere, Angst und Un-Geborgenheit." Mit diesen Worten führte Rektor Rudolf Teplitzky die zahlreichen Teilnehmer an der regionalen Fortbildung "Professioneller Umgang mit Schülern in Gefährdungs- und Krisensituationen" ins Thema ein.

Halt geben

Sein besonderer Gruß galt neben den Kollegen, Schulpsychologen und Sozialpädagogen dem Abteilungsleiter Richard Glombitza, Schulamtsdirektor Georg Kick sowie den Referenten des Tages. Teplitzky führte die Krisensituationen, die den mit der Erziehung junger Menschen betrauten Personen bekannt sind, weiter aus. Oft führen Misserfolge in der Schullaufbahn zu sozialer Ausgrenzung und psychischer Instabilität und zu einer Flucht vor der belastenden Wirklichkeit. Halt und Orientierung zu geben sowie die Persönlichkeit anzunehmen, sei oberstes Gebot, um die Selbstachtung zu stärken. Rudolf Teplitzky verwies auf die an der Doktor-Eisenbarth-Schule tätige Schulpsychologin und die Sozialpädagoginnen, die hier eine Vermittlerrolle ausüben.

Er dankte dem Organisationsteam mit Lehrer Marco Kerscher und den Sozialpädagoginnen Maria Rötzer und Karina Pfeiffer. Die Schülerinnen der achten Klasse der Schülerfirma "futurepoint" mit Lehrerin Margarete Eckl, die die Gäste am Morgen bereits mit frischem Kaffee und Kuchen bewirtet hatten, erhielten einen Sonderapplaus.

Abteilungsleiter Richard Glombitza von der Regierung der Oberpfalz erinnerte an Todesfälle und Gewaltakte an Schulen, die die Bevölkerung immer wieder erschüttern. Lehrer und Schulleiter auf solche Krisenfälle vorzubereiten und Handlungskompetenzen an Schulen klar zu definieren, sei das Ziel des Weiterbildungsangebotes. Nur durch ein Netzwerk aus Fachleuten von verschiedenen Richtungen könne der veränderten Gesellschaftsstruktur professionell begegnet werden.

Acht Workshops

Am Nachmittag konnten die Teilnehmer aus acht Workshops mit hochkarätigen Referenten auswählen, die viele Bereiche behandelten. Am Ende des Tages fasste Diplom-Sozialpädagogin Karina Pfeiffer die gewonnenen Ergebnisse zusammen und verabschiedete die Gäste. (Seite 23)
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