Regentanz und Popcorn-Polka

Zur Freude der Gäste überraschte das Lehrerteam mit einem Böhmerwaldlandler.
Lokales
Oberviechtach
26.05.2015
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Das Schulkonzert zum 50-jährigen Bestehen der Doktor-Eisenbarth-Schule (Deso) geizte nicht mit Höhepunkten. Im Programm mit Musik, Tanz und Gesang zeigten auch die Lehrer ungeahnte Seiten.

Mit der "Deso-Fanfare" unter der Stabführung von Lehrer Christian Knott eröffnete die Bläsergruppe das Konzert. Rektor Rudolf Teplitzky begrüßte neben einer großen Zahl an Eltern auch viele Ehrengäste, unter ihnen MdL Alexander Flierl, Stellvertretenden Landrat Arnold Kimmerl, Schulamtsdirektor a.D. Anton Stiersdorfer, Oberstleutnant Mario Brux sowie die Bürgermeister des Schulverbandes und Vertreter von benachbarten Schulen und Kindergärten.

Nach weiteren klassischen Beiträgen durch die Bläsergruppe gingen die quirligen Kleinen der beiden ersten Klassen tänzerisch auf Weltraumreise und wurden von der Percussiongruppe der dritten Klasse abgelöst. Das Eisenbarth-Lied präsentierte Bruno Winter auf dem Klavier, und die Keyboardgruppe stellte "Meine Oma" vor. Für tänzerische Abwechslung sorgte die Klasse 4a mit ihrem erfrischenden und peppigen Sommertanz. Das Tanzmariechen der Faschingsgarde, Paula Landgraf, verstärkte die Gruppe.

Rektor mit Tuba

Für einen klassischen Kontrast sorgte die Lehrer-Bläsergruppe mit einem "Festlichen Marsch" und einem Menuett. Rektor Teplitzky übernahm auf der Tuba die Bassbegleitung. Die Gstanzln zu "Drunt in der Au" sangen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b zusammen mit der Klasse 5c, sie wurden von Lehrer Gerhard Kühner auf dem Akkordeon begleitet. Auch der "kleine Floh" wurde lustig vorgetragen. Nach Spanien wurden die Gäste mit einem Flamenco entführt, den die Gruppe aus ganz jungen Gitarristen vortrug. Auch die "Popcorn-Polka" befand sich in ihrem Repertoire, das die Musiker mit Ludwig Fleischmann und Gerlinde Heigl einstudiert hatten.

Als Überraschung trat die Lehrer-Tanzgruppe mit dem Böhmerwaldlandler auf. Hier zeigten auch Rektor Teplitzky und Pfarrer Alfons Kaufmann ihr tänzerisches Talent. Nach der Pause, in der die Schülerfirma "future point" für frische Getränke sorgte, ging es mit einem mächtigen Schlagzeugsolo von Christian Herdegen, der "twitting machine", rasant weiter. "Ein Kompliment" verteilte die Musikgruppe aus Schülern der achten und neunten Klassen, mit Gesang und rhythmischer Begleitgruppe performten sie einen aktuellen Hit. Große Aufmerksamkeit erregte Lehrer Fritz Schwarz als Jongleur, der zu unterschiedlicher Musik seine Bälle in der Luft wirbeln ließ.

"Siegertanz"

Nach den Liedern "Ein Jäger aus Kurpfalz" und "Amazing Grace" von der Bläsergruppe unter Leitung von Alois Schneeberger trat der Lehrerchor mit der "Ode an die Freude" auf. Mit ihrem "Afrikanischen Regentanz" brachte die Percussiongruppe mit "Vortrommler" Jürgen Rohr Rhythmus und Schwung in die Halle. Mit einem schwungvollen "Siegertanz" zeigten die Fünft- und Sechstklässler Auszüge aus ihrem Sportunterricht.

"Lieder, die wie Brücken sind" präsentierte der große Schulchor, der unter der Leitung von Lehrerin Waltraud Eichstetter sein Können zeigte und damit die "musikalische Grundschule" demonstrierte. Rektor Teplitzky würdigte zum Abschluss des zweistündigen Programms alle Mitwirkenden, besonders die Musiklehrer und Waltraud Eichstetter für die Koordination. Nach dem Lied "Muss i denn" bedankte sich das Publikum mit tosendem Applaus für die großartige Leistung von Lehrern und Schülern.
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