Schnäppchen auch für Asylanten

Die Asylbewerber-Familien freuten sich über die kostenlose Kleidung und bedankten sich bei Lydia Eckert (von rechts), Ulrike Schwindl und Marion Dietz. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
24.09.2014
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Beim Basar der Frauen-Union strahlten am Samstag auch die Augen der Asylbewerber, die seit August in der Stadt wohnen. Sie konnten sich Kindersachen aussuchen und auch die Erwachsenen gingen nicht leer aus.

Seit über 30 Jahren organisiert die Frauen-Union (FU) in Oberviechtach einen Frühjahrs- und Herbstbasar für gebrauchte Baby- und Kleinkinderbekleidung mit Zwillingsbasar. Doch diesmal kam der Veranstaltung eine besondere Bedeutung zu. Aufgrund der steigenden Zahl an Flüchtlingen aus den zahlreichen Krisenherden der Welt, wollte man sich auch auf diese Personengruppe einstellen.

Dabei beteiligten sich auch die beiden Krabbelgruppen unter der Leitung von Marion Dietz und Ulrike Schwindl. Jede der beiden Gruppen stellte die für sie zugedachten Spenden aus dem Basar für die Kinder der Asylbewerber zur Verfügung, ebenso die Frauen-Union selber. Dabei kamen über 300 Euro zusammen. Aus diesem Topf wurden Waren finanziert, welche sich die Asylbewerber nach Basar-Ende, von 11 bis 12 Uhr im Pfarrheim aus dem noch reichlich zur Verfügung stehenden Angebot aussuchen konnten.

Organisatorisch stand ihnen dabei Jana Rustler zur Seite, welche sich insbesondere auch um die von Bürgern gespendete Erwachsenenkleidung kümmerte. Das saubere, bzw. funktionsfähige Warenangebot erstreckte sich über den gesamten Saal und den Gastraum des Pfarrheims.

Auch bei diesem Herbstbasar gab's wieder eine große Nachfrage nach Baby-, Kinder- und Umstandskleidung, Zwillingskleidung und Spielwaren. Außerdem standen Kinderwägen, Buggys, Kindersitze, Kinderbetten, Rückentragen, Tragetücher, Kinderfahrzeuge und Spiele in großer Auswahl bereit. Die Vorsitzende der Frauen-Union, Stadträtin Lydia Eckert, bedankte sich bei allen Helfern und ihrem Team für den reibungslosen Ablauf der Aktion.

Dank galt den beiden Krabbelgruppen für die Spenden und der Katholischen Kirchenverwaltung für die kostenlose Überlassung des Pfarrsaals. Ab 14 Uhr konnten die Anbieter die nicht verkauften Waren wieder abholen.
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