"Schnellschuss" abgelehnt

Nicht leicht macht es sich das Kuratorium mit (vordere Reihe, von links) stellvertretendem Bataillonskommandeur Oberstleutnant Henry Kunze, KAS-Regionalleiter Peter Hirmer, Vorsitzender Oberstleutnant Mario Brux, Melanie Zolper von der KAS, dem scheidenden Schriftführer Oberleutnant Thomas Zimmermann, Vereinssprecher Hans Deyerl und Kassier Stabsfeldwebel Werner Gläß bei der Entscheidung über einen Pächter. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
05.08.2015
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Gern hätte Oberstleutnant Mario Brux den Kuratoriumsmitgliedern einen neuen Pächter für das Emil-Kemmer-Hauses präsentiert. Auch die Auswahl unter den Kandidaten ist inzwischen geschrumpft.

Dem Kuratorium Soldatenheim und der Katholischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (KAS) liegt die Zukunft des mit 2,7 Millionen renovierten Emil-Kemmer-Hauses (Soldatenheim) sehr am Herzen. Deshalb wurde nun bei der jüngsten Versammlung noch nicht über einen neuen Pächter entschieden. Es sei auch im Sinne der Interessenten, vorher alle Modalitäten abzuklären, so die Begründung.

Standen vor zwei Wochen noch drei potenzielle Pächter zur Verfügung, so sind zwei von ihnen abgesprungen. Mit dem übrig gebliebenen Bewerber muss noch einiges abgeklärt werden, erläuterte Kuratoriumsvorsitzender Mario Brux den Kuratoriumsmitgliedern, der Leiterin der KAS-Bauabteilung, Melanie Zolper und KAS-Regionalleiter Peter Hirmer. Nachdem Schriftführer Oberleutnant Thomas Zimmermann versetzt worden ist und als Nachfolger Oberleutnant Enrico Paul an seine Stelle tritt, übernahm der Vorsitzende den Sachstandsbericht zum Soldatenheim.

Alle Kuratoriumsmitglieder waren sich einig, dass bei der Pachtvergabe ein "Schnellschuss" die falsche Lösung wäre, auch wenn sich die Eröffnung des Soldatenheimes noch um einige Zeit verschieben könnte. Es müsse eine Lösung für die nächsten Jahrzehnte gefunden und der gute Ruf des Hauses erhalten werden.

Wichtig sei es, einen Pächter zu finden, der dieser Begegnungsstätte zwischen den Soldaten und der Bevölkerung gerecht werden könne. Für weitere Bewerbungen sind KAS und Kuratorium durchaus offen. Auch für unverbindliche Anfragen stehen der Kuratoriumsvorsitzende, Oberstleutnant Brux, oder andere Kuratoriumsmitglieder gerne zur Verfügung. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Verwendung der Betreuungsmittel.
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