Schützen-Jugend schaut im Zeltlager auch bei der Bundeswehr vorbei - Karaoke und Gruselwanderung
Wo die großen Waffen lagern

Ein Gruppenbild vor dem Panzer erinnert die Teilnehmer an die vielen Eindrücke und Ausflüge beim fünftägigen Zeltlager des Schützenbundes in Oberviechtach. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
18.08.2015
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Der Oberpfälzer Schützenbund (OSB) hat diesmal keinen einzigen Schuss abgegeben. Trotzdem hat er mit seinem Zeltlager für die Jugendlichen der Schützengaue Oberviechtach, Steinwald und Armesberg voll ins Schwarze getroffen.

Campiert wurde heuer auf dem Gelände der Oberviechtacher Bogenschützen am Sandradl. Idealer Ausgangspunkt, um auch mal bei der Bundeswehr vorbeizuschauen. Über 50 Kinder und Jugendliche nutzten die Gelegenheit, mit ihren 10 Betreuern die Oberviechtacher Grenzlandkaserne in Augenschein zu nehmen.

Organisator Bernhard Schmidt aus Erbendorf hatte für fünf tolle Tage gesorgt. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8 bis 17 Jahren kamen voll auf ihre Kosten. Doch auch Disziplin und Ordnung kamen im Lager nicht zu kurz.

Nach dem Zeltaufbau gab es erst einmal Gelegenheit für Spiele. Damm galt es, "die perfekte Minute" bei einem Kreis-Festival zu realisieren. Nicht fehlen durfte zu später Stunde eine "Gruselwanderung". Ein gemeinsamer Gottesdienst und eine Wikinger-Olympiade gehörten zum Programm, das von Karaoke am Lagerfeuer abgerundet wurde. Ein weiterer Tag im Zeltlager wurde für einen Ausflug zum Goldwaschen genutzt, und gleich darauf verschafften sich die Nachwuchs-Schützen in der Grenzlandkaserne einen Eindruck vom Alltag der Soldaten. Die beiden Soldatinnen, Hauptfeldwebel Sandra Fruth und Oberfeldwebel Anna Wender, standen für Auskünfte zur Verfügung. Schließlich hieß es wieder "Zelte abbrechen" und "Zeltplatz säubern".
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