Spielend zurück an Spender

Steinbildhauer und Skatfreund Gerd Thill (rechts) hat den Wanderpokal "Das Wunder von Bern" gefertigt, gestiftet und bei der ersten Ausspielung auch gleich selbst gewonnen. Den zweiten Platz belegte der frühere MdB Georg Pfannenstein (links), den dritten Platz Josef Bareither (Mitte). Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
19.12.2014
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Für ein paar Stunden geht es ums Reizen, um Stiche und um Augen - und nebenbei auch um gesellige Stunden. Beim letzten Treffen in diesem Jahr war das aber nicht die einzige Verlockung.

Seit 22 Jahren finden sich die Skatfreunde des "Skatclub 92" einmal in der Woche in der Hammerschänke in Lukahammer ein. Dort wartete nun ein ganz besonderer Pokal auf den Spieler mit den besten Karten und dem größten Geschick.

Bevor der Vorsitzende Klaus Quaschning beim letzten Treffen in diesem Jahr eine kleine Jahresbilanz zog, schickte er Genesungswünsche in die Reha-Klinik. Dort kuriert Mitspieler Klaus Zirkelbach eine Operation aus.

"Wunder" verewigt

Diesmal war auch das Skatspiel etwas Besonderes, denn es ging um den Wanderpokal "Das Wunder von Bern". Gerd Thill aus Kagern bei Tiefenbach, selbst Mitglied im Skatclub, hat die in ihrer Form und Zusammensetzung einzigartige Trophäe selbst kreiert. Ein ähnliches Modell ging bisher an zwei bekannte Persönlichkeiten, darunter Christine Böhm, Tochter des Schauspielers Karlheinz Böhm. Der dritte Pokal dieser Art ist nun in der Skatrunde in Lukahammer ausgespielt worden. Sollte ein Mitspieler aus der Skatrunde drei Mal gewinnen, so war ausgemacht, dass die Trophäe in seinen Besitz übergeht.

Der Pokal besteht aus einer Weltkugel und einem künstlerisch gestalteten Sockel. Laut Thill sind 35 wertvolle Mineralien eingearbeitet worden, weshalb er auch sehr kostbar sei. Da der Steinbildhauer selbst leidenschaftlicher Skatspieler ist, hat er den Pokal dem Skatclub zur Verfügung gestellt.

Wie es der Zufall wollte, hat der Spender ihn beim ersten Ausspielen prompt gleich selbst gewonnen. Den zweiten Platz belegte an diesem Nachmittag der frühere Bundestagsabgeordnete Georg Pfannenstein aus Pfreimd. Platz drei verbuchte der Oberviechtacher Josef Bareither. Beide durften jeweils einen kleineren Pokal mit nach Hause nehmen.

Fortsetzung sicher

Auch wer in dieser Runde leer ausging, freute sich schon darauf, dass die gesellige Skatrunde auch im kommenden Jahr wieder ihre Fortsetzung findet.
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