Stadt eine Erfolgsgeschichte

Weil ihm der Kontakt zu den Bürgern sehr wichtig ist, kam Landrat Thomas Ebeling zur Bürgerversammlung nach Oberviechtach. Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
21.11.2014
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Nicht mit allem scheinen die Bürger zufrieden und einverstanden zu sein. So stand bei der Bürgerversammlung vor allem die geplante Verkehrsregelung an der Kreuzung des früheren "Haus der Bäuerin" und die geplante Regelung mit einer "Intelligenten Ampel" in der Diskussion.

Da bei einer Bürgerversammlung die Anliegen und die Meinung der Bürger im Vordergrund stehen soll, fasst sich Bürgermeister Heinz Weigl bei seinem Rückblick auf das fast abgelaufene Jahr bewusst kurz und bot den Bürgern damit Gelegenheit, ihm und den zahlreich anwesenden Stadtratsmitgliedern im Gasthof Pösl ihre Anliegen und Meinungen vorzutragen.

40 Geburten, 39 Sterbefälle

Vor seinem Jahresrückblick ehrte die Versammlung die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitbürger, wobei Weigl stellvertretend für alle den erst kürzlich verstorbenen Stadtrat und langjährigen "Christkindlmarkt-Nikolaus" Josef Blödt namentlich nannte. In der Auflistung aller größeren Veranstaltungen stellt der Bürgermeister vor allem die Besuche hochrangiger Persönlichkeiten heraus, erinnerte an die wieder sehr gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, an ein gelungenes Doktor-Eisenbarth-Festspiel und an Feste und Jubiläen im gesamten Stadtgebiet.

Die Oberviechtacher Einwohnerzahl am Versammlungstag bezifferte Weigl mit 4 898; vom 1. November 2013 bis zum 1. November 2014 sind 19 Eheschließungen, 40 Geburten und 39 Sterbefälle auf dem Standesamt registriert worden. Der Bürgermeister ging einmal mehr auf die "Erfolgsgeschichte Stadtbücherei" mit derzeit 14 492 Medien und bisher über 28 000 Gesamtausleihen ein. Er beleuchtete die Situation Tourismus, die trotz der guten Arbeit von Sigrid Breitschafter nicht als zufriedenstellend bewertet werden kann, was aber als Trend in der gesamten Region bezeichnet werden kann. Ein Lichtblick ist hier das Wandern auf dem Goldsteig oder dem Permanenten Wanderweg und der Oberviechtacher Wanderverein, der auch in diesem Jahr mit einem Wanderhalbmarathon und einer guten Platzierung bei der Wanderweltmeisterschaft von sich reden machte. Auch das abwechslungsreiche Ferienprogramm ist wieder hervorragend angenommen worden.

Dank an Ehrenamtliche

Der Dank des Bürgermeisters galt allen "Ehrenamtlichen", die das Leben in der Stadt aktiv mitgestalten, ehe er einen Blick in die Stadtkasse warf, in der sich immer noch ein Minus von 8,3 Millionen Euro befindet. Dem steht aber ein Anlagenvermögen von 60 Millionen Euro gegenüber. Ohne die segensreiche Max- und Margret Schwarz-Stiftung wäre in Oberviechtach ohnehin Vieles nicht möglich.

Auch die Gebühren, so Weigl, werden vom Stadtrat immer maßvoll gehalten. Dennoch müssten da, wo eine Gebührendeckung von anfallenden Kosten gefordert sei, immer wieder ein Gebührenanpassung geprüft werden. In einem Power-Point-Vortrag waren die in diesem Jahr begonnen und schon fertiggestellten Gebäude im Stadtgebiet zu sehnen, wobei die "Vorher/Nachher-Präsentation ihre Wirkung nicht verfehlte.
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