Stadtführung beim Ferienprogramm - Früher das "Ruhrgebiet des Mittelalters" - Zerstört und ...
Mit Doktor Eisenbarth durch Goldregion

Gespannt lauschten die Teilnehmer den Ausführungen von Doktor Eisenbarth (Klaus Habl). Bild: frd
Lokales
Oberviechtach
26.08.2015
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Mehr Erwachsene als Kinder, unter ihnen auch Urlaubsgäste und zufällig vorbeikommende Radler nahmen an der Stadtführung mit dem berühmtesten Sohn der Stadt, Johann Andreas Eisenbarth (Klaus Habl) beim Ferienprogramm teil.

Dabei haben auch ältere Oberviechtacher viel Neues und Wissenswertes über die Eisenbarthstadt und ihre Geschichte erfahren, denn aus dem Eisenbarth-Darsteller sprudelten Daten und Zahlen über die Geschichte nur so heraus. Den auswärtigen Teilnehmern erläuterte Doktor Eisenbarth, dass sich Oberviechtach auch schon früher in der "Oberen Pfalz" befunden hat und die Region einmal das "Ruhrgebiet des Mittelalters" gewesen ist.

Oberviechtach ist sehr oft zerstört und wieder aufgebaut worden und 1952 nicht nur zur Stadt, sondern sogar zur Kreisstadt des Landkreises Oberviechtach erhoben worden. In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts hat sich Oberviechtach von einer vormals landwirtschaftlich geprägten Stadt zu einem modernen und liebenswerten Städtchen entwickelt.

Ausführlich ging "Eisenbarth" auf die großen Gönner der Stadt, Max und Margret Schwarz ein, die gerade in den vergangenen Jahren für Oberviechtach vieles möglich machten, wobei nur das "MP 12", das "MP 18" und das "Haus der Stiftung" genannt werden müssen. Dazu passt auch Ehrenbürgerin Erika Odemer, die ihr Herz längst an Oberviechtach verloren hat und sich immer wieder als große Gönnerin erweist. Wenn es in Oberviechtach auch nicht gerade reihenweise Millionäre gibt, so leben die Menschen hier doch in einer "Goldregion", über die schon viel gesagt und geschrieben worden ist.

Der Weg durch die Altstadt führte auch in den Fundus des Eisenbarth-Festspielvereins und beim Probieren von Perücken oder Gewändern ist deutlich geworden, "dass Kleider eben doch Leute machen".

Weitere Stationen waren das Stadt- und Eisenbarth-Museum und die Stadtpfarrkirche. Am Ende haben die Erwachsenen und Kinder viel über Oberviechtach dazugelernt - so lehrreich kann die Teilnahme am Ferienprogramm sein.
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