"Stunde der Glückseligkeit"

Lokales
Oberviechtach
17.10.2014
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Das Klassik-Wochenende, brachte "Musikkultur hoch drei" nach Oberviechtach. Mit Mozart und Chopin verwöhnten die Interpreten ihr Publikum gleich bei mehreren Konzerten, und am Ende gab es auch noch einen Überraschungsgast.

Um Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen klassische Musik näher zu bringen und die Freude an dieser Stilrichtung zu steigern, hatte das Ortenburg-Gymnasium zu diesem Klassik-Wochenende eingeladen. Die Initiative zu diesen drei Tagen der Klassik-Begegnung ging von Studienrat Hans Kistler aus, der selbst begnadeter Musiker ist. Parallel zu den diversen Workshops gab es Konzerte mit internationalen sowie einheimischen Musikern.

Ashley Fripp am Flügel

Den Reigen eröffnete im Musiksaal des Gymnasiums der Londoner Pianist Ashley Fripp, der zuvor schon einen Workshop für junge Klavierspieler geleitet hatte. Als Solist am Flügel verwöhnte er die Gäste mit Stücken von Frédéric Chopin und César Frank. Fripp, der bereits 2012 in Oberviechtach zu Gast war, glänzte schon mit Solokonzerten und Kammermusikabenden in ganz Großbritannien, Europa, Asien und Australien. Mit Dr. David Peterhoff (Violine), einem promovierten Biochemiker und langjährigen Konzertmeister des Universitätsorchesters Regensburg, hatte er einen kongenialen Partner. Nach einem fulminanten Orgelkonzert in der Stadtpfarrkirche mit Thomas Pfeiffer (Bericht folgt) führte das Besamim-Quartett aus Regensburg im Doktor-Eisenbarth-und Stadtmuseum in die Welt der Kammermusik.

Hohe Präzision

Dr. David Peterhoff (Violine) schenkte zusammen mit Cosima May (Violine), Lisa Klimbacher (Viola) und Elisabeth Seitz (Violoncello) den Musikfreunden einen wunderbaren Abend mit Musik aus der Welt der Klassik. Sie interpretierten das Quartett d-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart und das Quartett A-Dur von Robert Schumann in meisterlicher Weise und bewiesen hohe Präzision beim Zusammenspiel. Etwas schwerere Kost war dagegen der "Kanon in memoriam I. Strawinsky".

Die Vorsitzende der Freunde der Kunst, Monika Krauß und der Leiter des Museums, Dr. Karl-Heinz Foißner bedankten sich bei den Künstlern für eine "Stunde der Glückseligkeit". Beide hoben unisono die Leistung von Hans Kistler hervor, der diese gute Idee für die Klassik-Begegnungen hatte und sie organisierte.

Den Abschluss der Reihe bildete im Musiksaal ein Teilnehmerkonzert von Kindern und Jugendlichen des Ortenburg-Gymnasiums, die mit viel Freude ihr Können bewiesen und damit manchen Zuhörer erstaunten. Überraschungsgast war die Bläsergruppe "Blescher Blosn", die aus Musikern des Gymnasiums sowie des evangelischen Posaunenchors besteht.
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