Tänzer brauchen solide Stoffe und Zeitplan mit Puffer
"Waschechte" Profis

Lokales
Oberviechtach
30.01.2015
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Nicht jeder Stoff übersteht eine ganze Faschingssaison, und glatte Straßen können ganz schnell einen Auftritt ruinieren. Aus solchen Pleiten kann man lernen, weiß Michael Welnhofer, langjähriger Präsident der Oberviechtacher Faschingsgesellschaft.

25 Jahre im Dienst des Faschings: Da kommt einiges an Erfahrung zusammen. "Die ersten Kostüme waren innerhalb von zwei Tagen genäht, das hat damals schon die Hilde Helgert gemacht", erinnert sich Welnhofer. Inzwischen gibt es fünf Schneiderinnen, die sich schon gleich nach dem aktuellen Fasching mit der nächsten Saison auseinandersetzen. Im April reist eine Delegation zum Einkauf der Stoffe für zwei bis drei Themenfelder nach Parsberg in ein Spezialgeschäft. "Schließlich muss man die Kostüme auch waschen", sagt Welnhofer und erinnert sich noch gut an weiße Stoffteile, die hinterher rosa eingefärbt waren.

Auch beim Zeitplan haben die Organisatoren dazugelernt. "Es macht keinen Sinn, an einem Abend für Auftritte von Weiden bis Tiefenbach zu fahren", weiß Welnhofer. "Wenn es da Verzögerungen wegen Glatteis gibt, dann ist der Saal leer, die ganze Mühe umsonst."
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