Tänzer brillieren bei Sternpolka

Mit Dirndl und Lederhose machte der Herbsttanz gleich noch mehr her. Zu den Klängen der "Heibodn-Musi" war die Tanzfläche stets gut gefüllt. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
29.10.2014
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Beim Zwiefachen flüchten die Paare meist von der Tanzfläche. Nicht so beim Herbsttanz in Oberviechtach. Die Volkstänzer genossen es, im schnellen Tempo zwischen Dreher und Walzer zu wechseln und hatten auch Figurentänze drauf.

Der Obst- und Gartenbauverein (OGV) Oberviechtach überrascht das ganze Jahr über mit tollen Aktionen. Dabei geht es der Vereinsleitung nicht nur um Pflanzen und Sträucher, um Blumen und schöne Dörfer. Auch der kulturelle Aspekt mit Freude am Leben spielt im Jahresprogramm eine Rolle.

So stand kürzlich der Herbsttanz an, der schon seit Jahren zusammen mit den Oberpfälzer Volksmusikfreunden organisiert wird und sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Obwohl das Emil-Kemmer-Haus heuer wegen Baumaßnahmen nicht zur Verfügung steht, und deshalb in die Mehrzweckhalle ausgewichen werden musste, war der Zustrom von Tanzlustigen ungebremst.

Der OGV-Vorsitzende Karl Ruhland begrüßte die Gäste, unter ihnen auch den Landkreisbeauftragten Hans Ederer aus Cham. Bei diesen, sowie bei Ansprechpartnerin Christa Bösl aus Oberviechtach bedankte er sich für die Organisation. Die "Heibod'n Musi" mit Leiter Jürgen Lößl ist bekannt für ihre bodenständige Musik. Darauf freue er sich besonders, meinte Ruhland. Diese freudige Erwartung steckte wahrscheinlich allen Gästen schon in den Knochen, denn als der sogenannte "Auftanz" angekündigt wurde, beteiligten sich fast alle Anwesenden an den von Johann Ederer angeführten Formationen. Und so setzte sich auch der gesamte Abend fort mit Walzer und Schottisch und der Sternpolka mit den dazwischen gelagerten Figurentänzen.

Große Begeisterung ernteten die Musiker mit den zahlreichen Zwiefachen, die so manche Tanzbegeisterte beflügelten, und so wie beim "Eisenkeilnest" oder dem gesungenen "Wer mir und meiner Schwarzen wos duad, owa brouda brouda dem geiz niad guad" an vergangene Zeiten erinnerten. Eine Augenweide waren die zahlreichen Dirndlkleider, wozu auch die eine oder andere Lederhose gut passte. In den Tanzpausen sorgten die Veranstalter für eine gute Bewirtung und so wurde der Nachhauseweg meist hinausgeschoben.
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