"Trio Beatissimo" überzeugt mit Gesprächskonzert Im Kulturzentrum - Musik für Laien ...
Den Bogen bis zu Eisenbarth gespannt

Katrin Schäufl, Beate Althammer und Veronika Miller-Wabra (von links) hatten beim Auftritt als "Trio Beatissimo" Musik für Querflöte, Viola und Harfe plus Erläuterungen im Gepäck. Bild: bgl
Lokales
Oberviechtach
07.10.2015
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"Gesprächskonzert im Kulturzentrum in der Marktmühle". Mit dieser Ankündigung betrat der Museumsverein absolutes Neuland. Das Publikum erwies sich bei der Neuerung als durchaus aufgeschlossen.

Viele Zuhörer konnten mit diesem Modell "Gesprächskonzert" zunächst nicht sehr viel anfangen. Trotzdem strömten sie in großer Zahl zum Veranstaltungsort, so dass sich der Konzertsaal schnell füllte. Der Museumsleiter und stellvertretende Museumsvereinsvorsitzende Dr. Karl-Heinz Foißner stellte die drei Musikerinnen vor. Beate Althammer wohnt t im niederbayerischen Viechtach und hat sich in ihrer Freizeit der Querflöte verschrieben. Sie ist Mitglied verschiedener Ensemble und Orchester und nimmt nach wie vor Unterricht bei Franz Zink (Hochschule für katholische Kirchenmusik Regensburg).

Veronika Miller-Wabra stammt aus Murnau am Staffelsee. Das Diplomstudium im Fach Harfe führte sie nach München und Paris. Sie musiziert leidenschaftlich bei allen Gelegenheiten mit unterschiedlichsten Partnern. Katrin Schäufl ist in Parsberg in der Oberpfalz aufgewachsen und studierte in Würzburg Lehramt für Musik an Gymnasien mit dem Hauptfach Viola. Bereits während des Studiums widmete sie sich verstärkt der Kammermusik und dem Musizieren in verschiedensten Orchestern.

"Trio Beatissimo" nennen sich die drei Musikerinnen. Auf Initiative von Veronika Miller-Wabra taten sie sich 2014 in Oberviechtach zusammen, um gemeinsam Kammermusik für die Besetzung Flöte, Viola und Harfe zu erarbeiten. Die Begeisterung an der Musik und die Freude am gemeinsamen Musizieren sind die Faktoren, die alle zu regelmäßigen gemeinsamen Proben an den Wochenenden zusammenführen.

Am Konzertabend im Kulturzentrum spielte das Trio Werke aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen. Beate Althammer erläuterte die Stücke auch für Laien verständlich, wodurch das Konzert seinen Namen als "Gesprächskonzert" verdiente. Beim Titel "Altfranzösische Tänze" von Marin Marais (1656 bis 1728) spannte sie sogar den Bogen zu Doktor Eisenbarth. Es war ein Musikabend mit Werken von Meistern komponiert und genauso meisterlich vorgetragen. Kostenlos war der Eintritt, kostbar aber die Musik.
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