Über 150 Jahre alter Bildstock am Johannisweg eine Besonderheit
Um ein Denkmal reicher

Der Bildstock mit Eisen-Kruzifix östlich des Kreuzwegs nahe der Ostmarkbrücke aus dem Jahre 1852 wurde in die offizielle Denkmalliste aufgenommen. Bild: weu
Lokales
Oberviechtach
12.12.2014
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Über außergewöhnlich viele Bauanträge freute sich Bürgermeister Heinz Weigl bei der letzten Bauausschusssitzung des Jahres. Außerdem hat die Stadt jetzt ein anerkanntes Kleinod mehr. Amtmann Peter Spichtinger verwies auf die laufende Nachqualifizierung und Überprüfung der Bayerischen Denkmalliste. Ein Bildstock, östlich des Johannisweges am nördlichen Waldrand, wurde nun in die offizielle Denkmalliste eingetragen.

Sechs Ergänzungen

Bei dem Denkmal handelt es sich um eine achtseitige Säule mit Bildnischen-Aufsatz und bekrönendem Eisenkruzifix. Es stammt aus dem Jahr 1852 und wurde vom Urgroßvater des dritten Bürgermeisters Hans Hösl erstellt. Als Flurdenkmal ist es von religionsgeschichtlicher Bedeutung. Zu sechs weiteren Denkmälern wie Walpurgiskapelle (Dietersdorf), Wallfahrtskirche Heiliger Johannes von Nepomuk (Johannisberg) und Pfarrkirche St. Johannes wurden Ergänzungen eingetragen.

Dem Antrag von Thomas Schüller auf Anbau einer Holzlege im Gemeindeteil Eigelsberg wurde problemlos stattgegeben. Ebenso wurde dem Antrag von Michael Hummer auf baurechtliche Genehmigung zum Anbau eines Büros mit Verkaufsraum für den Vertrieb von Melkrobotern in Pirkhof zugestimmt. Über Abstandsflächen muss das Landratsamt entscheiden. Zwei Eilentscheidungen von Bürgermeister Weigl stimmte das Gremium ebenfalls einstimmig zu: Sebastian Luben und Katrin Wühr, hatten eine baurechtliche Genehmigung für ein Wohnhaus mit Garage im Kapellenweg 22 beantragt. "Erfreulich, dass sich zwei Bundeswehrangehörige in Oberviechtach niederlassen", meinte Bürgermeister Weigl. Als zweites wurde der Antrag auf Anbau eines Bienenhauses an einen Schuppen durch Alexander Gräbner in Wildeppenried genehmigt.

Dem Antrag von Maren und Walter Hilscher auf Umbau eines bestehenden Bürogebäudes in der Alfons-Goppel-Straße 5 wurde trotz einiger Abweichungen vom Bebauungsplan das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Erfreut zeigten sich die Stadträte über den Tekturplan beim Ersatzneubau "Haus der Bäuerin". War das Amt für Denkmalschutz ursprünglich für ein geschlossenes Dach, so ließ es sich von den Vorteilen eines Ausbaus mit Gauben überzeugen und kam der Stadt Oberviechtach entgegen. Mit dem Dachausbau lasse sich die Rentabilität des Dachgeschosses erhöhen und so könne es nun auch vermietet werden, meinten die Räte.

Platz für Aushub

Auch einem Antrag der Stadt Oberviechtach auf eine baurechtliche Genehmigung wurde zugestimmt. Nun hat die Stadt auf der Flurnummer 53 Lind-Schönthan die Möglichkeit, 6000 Quadratmeter Gelände mit Bauaushub (Muttererde) aufzufüllen.
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