Überblick über Erbe verschafft

Das Lieblingsstück von Erika Odemer ist das 1904 im Stil der Jahrhundertwende erbaute Gebäude in der Donnersberger Straße.
Lokales
Oberviechtach
08.10.2014
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Durch die Dr.- Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung ist die Stadt Oberviechtach Eigentümerin zahlreicher Liegenschaften in der Landeshauptstadt. Der Stadtrat machte sich ein Bild von seinem umfangreichen Erbe.

Auf eine Tour nach München gingen Bürgermeister Heinz Weigl und die Stadträte, um die Liegenschaften der Dr.- Max-und-Margret-Schwarz-Stiftung zu besichtigen. Oft müssen in Stadtratssitzungen Entscheidungen über Renovierung, Ausbesserung und Umbau in den Münchner Mietshäusern, die 1993 durch die Stiftung an Oberviechtach gingen, beschlossen werden.

Dadurch war der Wunsch der Stadträte laut geworden, einmal diese Gebäudlichkeiten in Natura zu sehen. Auf Einladung von Ehrenbürgerin und Nachlassverwalterin Erika Odemer machten sich die Räte auf den Weg in die Landeshauptstadt, um sich einen Überblick zu verschaffen. Auch die Verwaltungsräte Josef Lohrer sowie Reinhold Malzer, der viel von seinem Fachwissen in die anfallenden Baumaßnahmen einbringt, waren zusammen mit Wolfgang Ruhland, dem umsichtigen "Kümmerer" der Stiftung, mit von der Partie.

18 Wohneinheiten

Bei der ersten Station in Erding, Friedrich Herbigstraße, wurden die Oberviechtacher Gäste von Frau Odemer und Christian Moro, dem Geschäftsführer der zuständigen Immobilienverwaltung empfangen. Frau Odemer und Wolfgang Ruhland klärten die Stadträte in einem kurzen Abriss über die Geschichte der Häuser und die Renovierungsarbeiten auf. Die 1967 erbauten Wohnblöcke mit 18 Wohneinheiten werden nach und nach renoviert. Allein 1993, im ersten Jahr der Stiftung, wurden 350 000 DM investiert. Betonarbeiten, Dacharbeiten, neue Fenster sowie Geländer waren nötig geworden.

Da nun die Mietpreisbindung für Sozialwohnungen weggefallen ist, werden auch hier die Mieteinnahmen moderat steigen. Zweite Etappe war der Komplex in der Donnersberger Straße. Das 1904 im typischen Stil der Jahrhundertwende gebaute Haus ist mit seiner schmucken Fassade das Lieblingsstück von Frau Odemer. Von den 24 ursprünglich sehr einfachen Wohnungen wurden bereits 19 modern umgestaltet. Systematisch werden alle Wohnungen bei Mieterwechsel saniert.

Die letzte Station war im Münchner Westend das Doppelhaus in der Heimeranstraße 51. Die 37 Wohnungen der 1954 erbauten Häuser waren zum Teil sehr schlecht, 31 davon sind mittlerweile renoviert. Die Fassade wurde 1999 gestrichen, Treppenhaus sowie Lift 2002 erneuert. 2013 wurden auf dem ehemaligen Speicher zwei moderne Wohnungen mit einer Fläche von 170 Quadratmetern geschaffen, die höhere Mieteinnahmen bringen werden. In dem Doppeleckhaus sind mit einer Pizzeria, einem Obst- und Gemüsehändler sowie Getränkemarkt und Bistro auch vier Gewerbeeinheiten beheimatet.

Mit Pizzeria

Den Abschluss der Reise bildete der Besuch in der Pizzeria "Da Mama" im eigenen Haus, um sich über die vorzügliche Qualität der Speisen und Getränke zu überzeugen. Auch Stiftungsrat und Justitiar Dr. Helmut Hörger ließ es sich nicht nehmen, der Oberviechtacher Delegation "Grüß Gott" zu sagen.
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